Der flensburger Punktekatalog
 

Forum Bußgeld und Punktekataloge





Brief vom Rechtsanwalt wegen Falschparkens
wavey.gif Hallo wavey.gif

Heute ist ein Brief von einem Rechtsanwalt angekommen, der möchte insgesamt über 100 €

Folgendes zur V o r g e s c h i c h t e :

1.) Zuerst kam ein Brief von einer Parkfirma, die eine Rechnung geschickt haben.

2.) Habe der Parkfirma mitgeilt, keinen Führerschein zu haben.

3.) Parkfirma wollte Fahrer benannt haben

4.) Da ich aber das Auto mehreren Personen zum Fahren überlassen habe, forderte ich ein Foto an.

5.) Parkfirma schickte "etwas" per EMail, was sich aber nicht öffnen ließ

6.) Parkfirma schickte dann 2 Fotos per Brief, die aber total verpixelt waren, so dass der Fahrer nicht erkennbar ist.

7.) Habe der Park- Firma mitgeteilt, dass ich ein unverpixeltes Foto haben möchte, die beriefen sich auf "Datenschutz" und verweigeerten ein unverpixeltes Fotos und wollten weiterhin den fahrer benannt haben.

8.) Ich habe der Prakfirma mitgeteilt, dass ich ja nicht weiß, wer genau gefahren ist, und möchte mich nicht strafbar machen, wenn ich jetzt einen "falschen fahrer" mitteile
............ Stichwort: Falsche Verdächtigung

9.) Parkfirma drohte mit Rechtsanwalt, wenn ich den Fahrer nicht benenne.

10.) Ich schickte daraufhin per EMail die Namen mehrerer Personen, die gefahren sein könnten, und verwies darauf, dass die parkfirma ja alle personen anschreiben kann mit der Frage, ob Parkverstoß von denen begangen wurde.

11.) Heute kam der Brief vom Rechtsanwalt.
............wie nun reagieren?

Nachtrag:

Lt. Auskunft der Parkfirma wurde NICHT das abgeparkte Auto fotografiert, sondern

1.) während der Einfahrt auf den Parkplatz

2.) zweites Foto beim Verlassen / Rausfahren

und deswegen ist auch der Fahrer mit fotografiert gewesen

wie jetzt reagieren, oder Brief total ignorieren shutup.gif shutup.gif

Letztendlich habe ich ja gegenüber der Parkfirma schon wahrheitsgemäße Angaben gemacht, und die haben ja die Aufklärung mit dem verpixelten Foto verweigert.

und, das ich nicht gefahren sein kann, weiß ich zu 100 %

zone eingeschränktes halteverbot 290 mit markierten parkflächen 314
hallo ihr experten
ich habe in einer zone mit eingeschränktem halteverbot innerhalb einer zum parken freigegeben fläche geparkt & ein verwarngeld in höhe von 25€ aufgedrückt bekommen.

konkret wurde so beschildert:
z290 + "bewohner mit parkausweis nr xxx in gekennzeichneten flächen frei
zwischendurch gibt es immer wieder
z314 + hochboardparken.


konkret am bild sieht es so aus:

habe hinter dem blauen schild geparkt

wie schätzt ihr die situation ein?

Führerscheinentzug wie gehts nun weiter ?
Hallo gemeinde,

Ich habe mich nun hier angemeldet weil ich einen Riesen Fehler begangen habe. Ich wurde am Freitag letzte Woche 05.08.2022 bei einer Polizeikontrolle mit 1,47 Promille kontrolliert. Ich musste direkt meinem Führerschein abgeben und wurde zur Wache mitgenommen. Da wurde mir Blut abgenommen. Das Ergebnis der BAK ist noch nicht da, gestern rief ich auch hierzu nochmal auf der Polizeistation an. Sowas ist natürlich sehr belastend und zerrt an den Nerven. ( Zurecht, strafe muss immerhin sein). Nun stelle ich mir die Frage wies nun weiter geht, wie soll ich mich verhalten, soll ich mich direkt bei einer MPU vorbereiten anmelden oder bereits mit Abstinenznachweisen beginnen ?
Das ist mein erstes vergehen dieser Art und die Unsicherheit wie es jetzt weiter geht ist natürlich groß.
Kann man ungefähr abschätzen was auf mich zukommen wird ? Der PK meinte ich sollte für erstvergehen mit 4-6 Monaten Führerscheinentzug bzw. Sperrfrist (Sperrfrist=Führerscheinentzug?) rechnen aber ich gehe von längerer zeit aus. Aber meine Hauptfrage ist nun was ich jetzt Aktiv tuen kann oder sollte ich mich in Geduld üben und hoffen das die BAK unter 1.6 bleibt ?

Mit freundlichen Grüßen

Lfloralys

In Hamburch sagt man tschühüüs...
Wie ist eigentlich in solchen Fällen die Vorrangsituation zw. Radverkehr, der bis zur Kreuzung den Radweg benutzt hat und anderen Fahrzeugen, die schon vor der Kreuzung auf der Fahrbahn waren?

§ 10 scheidet eigentlich aus, da man den Radweg bereits bei Einfahrt in die Kreuzung verlässt und sich am Ende der Furt somit bereits auf der Fahrbahn befindet (oder kann der Nachrang noch so weit "nachwirken"?). Andererseits kann von Fahrzeugführenden, die bereits vor der Kreuzung auf der Fahrbahn unterwegs waren, unmöglich verlangt werden, diese Situation rechtzeitig zu erfassen. Solche Konstrukte sind mir schon öfter aufgefallen, teils sogar mit Pfeilen, die verdeutlichen, dass Radverkehr dort auf der Fahrbahn weiterfahren kann bzw. muss. Aber selten in so extremer Ausführung, zumal es auch nur auf der Fahrbahn legal weitergeht, da es sich auf dem Hochbord um einen reinen Gehweg handelt und zudem der Bordstein zu hoch zum darüberfahren ist, was die Sache noch zusätzlich verschärft für Leute, die das nicht rechtzeitig wahrnehmen. Gefährlich und dabei so unnötig. Wer sowas plant, müsste eigentlich gezwungen werden, selbst täglich dort zu fahren.

Negatives Gutachten erwähnen bei 2. Versuch?
Hallo ihr Lieben,

ich hoffe sehr, dass ihr mir helfen könnt!

Ich hatte vor einigen Monaten meine erste MPU, die ich allerdings (zurecht) nicht bestanden habe, da über im Nachhinein noch angeforderte Unterlagen deutlich geworden ist, dass ich die Unwahrheit gesagt habe. War völlig unötig von mir, insbesondere da mir nach dem Gespräch ein positives Gutachten zugesagt wurde, und die Prognose auch dann günstig gewesen wäre, wenn ich direkt die Wahrheit gesagt hätte. Will da nicht ganz genau ins Detail gehen, da Gutachter hier sicher auch mitlesen.

Nun steht bald der nächste Versuch an, bei einer anderen Begutachtungsstelle/Institution. Ich habe Akteneinsicht genommen; das Gutachten liegt der Führerscheinstelle nicht vor, jedoch ist dem Schriftverkehr zu entnehmen, dass meine FS-Akte unterwegs war - jedoch nicht, dass eine Begutachtung tatsächlich stattgefunden hat.

Mir bereitet nun Bauchschmerzen, wie ich damit umgehen soll bei der nächsten Begutachtung. Auf der einen Seite bin ich entschlossen, (dieses Mal) völlig ehrlich und wahrheitsgemäß auf alle Fragen zu antworten. Auf der anderen Seite will ich ungern das erste, negative Gutachten erwähnen, zumal mir in diesem wegen der Lüge Glaubwürdigkeit abgesprochen wird, und ich die Befürchtung habe, dass daraus eine generelle Unglaubwürdigkeit abgeleitet wird und meine Chancen auf eine günstige Prognose trotz vorhandener Abstinenzbelege & umfassendem Lebenswandel stark gemindert sind. Das ist natürlich nur meine Vermutung, ist das wirklich so?

Was also tun?
Die erste MPU unter den Tisch fallen lassen bzw. angeben, dass ich zwar einen MPU-Termin vereinbart habe, dieser aber nicht stattgefunden hat?
Oder die Wahrheit sagen? Kann/wird der 2. Gutachter dann das 1. Gutachten anfordern? Welche Fragen an mich wären in diesem Fall zu erwarten?

Vielen Dank für eure Mühe und eure Antworten im Voraus!

LSA/Ampel mit separatem Lichtzeichen und „F“ in Streuscheibe
In der Nähe einer Berufsfeuerwehr ist mir folgendes, neben dem Grünlichtzeichen, angebrachte zusätzliche Lichtzeichen aufgefallen, das in der Regel aus ist.


Nach Auskunft einer Anwohnerin leuchtet dieses manchmal mit einem F in der Streuscheibe auf. Was bedeutet und für wen gilt das?
(Das F habe ich mal eben reingekrakelt.)

Entzug der Fahrerlaubnis 2010
Hallo zusammen,

Nach gefühlt unendlichen Stunden im Internet und zermürbenden Gesetzestexten habe ich mich heute dazu entschieden hier im Forum um Hilfe zu bitten.

In meinem Anliegen geht es darum, das ich im Oktober 2009 unter Alkoholeinfluss (2,41‰ AAK) in eine tätige Auseinandersetzung infolge mit Körperverletzung geraten bin.
Infolgedessen hat die hiesige Kreisverwaltung mir die Überprüfung zur Fahreignung angeordnet, dieser bin ich zum damaligen Zeitpunkt nicht nachgekommen. - damals war ich gerade 21 Jahre alt, jeher im Leben weitestgehend auf mich allein gestellt/Unreif, wie man es auch immer nennen mag. Mir waren all die Konsequenzen und der ernst der Lage nicht bewusst. im Laufe der Zeit habe ich sämtliche weitere Briefe der Verwaltung, inklusive der zwangsläufigen Aufforderung meinen Führerschein abzugeben ignoriert, schlicht aus Angst vor der Konfrontation.
Die Jahre sind vergangen und ich habe das ganze Thema verdrängt. - Ein Auto habe ich zu dieser Zeit sowieso nicht besessen, auch keinen zugriff auf eins.

Zu einem späteren Zeitpunkt, ungefähr 4 Jahre später, habe ich eine neue Arbeitsstelle angenommen. Diese war für mich nur mit einem Auto zu erreichen - woraufhin ich mir eines zugelegt, angemeldet habe und gefahren bin. Diese Arbeitsstelle habe ich auch heute noch.
Zwischen "damals" und jetzt bin ich in einige Verkehrskontrollen geraten, mit meinem Führerschein gab es jedoch nie etwas zu beanstanden. Bis letzte Woche Freitag.
Ich bin in eine Verkehrskontrolle geraten und der mich kontrollierende Polizist trat nach der abfrage in seinem Auto an mich heran und sagte mir, im System sei ein vermerk das mein Führerschein wohl gesperrt sei.. Bin zunächst erstmal aus allen Wolken gefallen weil ich mir nicht erklären konnte wie das zustande kommen konnte, bekräftigt durch vorherige Verkehrskontrollen die alle "glatt" liefen.
Der Polizist gab mir meinen Führerschein zurück und lies mich weiter fahren, mit dem Hinweis das ich mich doch mal bei der Kreisverwaltung melden sollte um den Sachverhalt zu klären.
Am darauffolgenden Montag habe ich natürlich umgehend einen Termin gemacht und mir wurde Akteneinsicht gewährt, daher der oben beschriebene Tathergang.

Mein Leben hat sich im Gegensatz zu dem wie ich es damals geführt habe komplett geändert. Ich trinke keinen Alkohol, ich nehme keine Drogen, ich rauche nichtmals mehr Zigaretten.
Ich muss zugeben, das ich mit dieser Situation komplett überfordert bin.
Offensichtlich begehe ich seit über 12 Jahren tagtäglich eine Straftat indem ich zu meiner Arbeitsstätte fahre (ca. 60km am Tag). Fakt ist, dass ich diesen zustand umgehend ändern will und muss.. jedoch habe ich absolut keine Ahnung an wen ich mich zuerst wenden soll, wem ich zuerst welche fragen stellen muss, ob ich tatsächlich so wie es im Internet steht zur MPU muss oder ob es doch "nur" ein fachärztliches Gutachten sein muss? Ich bin wie gesagt total ratlos und hoffe hier die ein oder andere Antwort zu finden um auf gut Deutsch gesagt die Kuh nochmal vom Eis zu holen.. oder vielleicht schon aus dem kalten Wasser zu ziehen.



Vielen Dank vorab und viele Grüße.

THC und 11-OH-THC Werte Fragwürdig / Zweifel
Hallo zusammen,

mein Thema dreht sich um die Werte die bei der Kontolle bzw Blutentnahme Festgestellt wurden, es ist der zweite Entzug meiner Fahrerlaubnis. Ich möchte nichts schön reden aber es besteht hier wohl ein Defizit zwischen "Wahrheit" und "Wissenschaft" was mir echt zu schaffen macht.

Die Werte: THC: 4,6 ng/ml | 11-OH-THC: 2,4 ng/ml | THC-COOH 68ng/ml

Ich wurde Montags Morgen 7 Uhr kontolliert und um ca. 8 Uhr erfolgte eine Blutentnahme.

Nun gab ich bei der "MPU" an am Fr, Sa, So zuvor etwas weniger als 2,5 Gr. konsumiert zu haben! Am Sonntag 3 Joints, wobei der letzte alleine um spätestens 24 Uhr konsumiert wurde!

Das macht bis zur Blutentnahme rund 8 Std. aus. Dieser 11-OH-THC Wert war mir vorher gar nicht wirklich bekannt, dieser soll aber wohl nach 5 Std., nach dem Konsum, etwa abgebaut sein.

Fazit war, das die Zweifel zu einen negativen Gutachten führten! Doch ich konsumierte nie morgens vor der Arbeit und habe die Angaben Ehrlich angegeben.

Nun hatte ich die weitere "MPU" und konnte die Zweifel "gefühlt" bisher nicht ausräumen aber bin ehrlich geblieben.....Wie kann das sein frage ich mich?

Ist es mal vorgekommen das die 11-OH-THC oder auch die aktiven THC Werte nach mehr als 7 Std. noch so hoch sind?

Gruß,
Jasonsan

Trunkenheitsfahrt 1,76 Promille mit Unfall
Hallo zusammen,

nach einigen Wochen stillen Mitlesens ist mit dem heute zugestellten Ergebnis der Blutalkoholkonzentration der Zeitpunkt für meine Registrierung gekommen.

Kurz zur mir:
- männlich, 30 Jahre jung
- ledig
- sicherer, guter Job in dem ich mich wohlfühle
- stabiler Freundeskreis


Nun zur eigentlichen Sache.
Am 02.07. habe ich einen Verkehrsunfall gebaut, bei welchem ich in einer langgezogenen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und erst an der Leitplanke zum Stehen gekommen bin.
Glücklicherweise gab es zu dem Zeitpunkt keinen Gegenverkehr und durch den "glücklichen Aufprallwinkel" auch keine Verletzungen meinerseits - lediglich das Auto kann entsorgt werden..

Kurze Zeit später hielt jemand neben mir an und fragte mich, ob die Polizei gerufen werden solle, was ich bejahte.

Obwohl ich es schon oft genug gelesen und gehört habe, war ich redselig und habe natürlich zugegeben, in der Nacht davor getrunken und nicht geschlafen zu haben. Das letzte Bier war ~2.5-3h zurück, insgesamt waren es schätzungsweise 6-7 Flaschen á 0.5 im Zeitraum von 21Uhr - 05Uhr.
Das ganze sollte ursprünglich nur ein ganz normaler Besuch, inklusive Abendbrot und Übernachtung, bei Onkel und Tante werden, welche ich knapp 1 Jahr nicht gesehen habe. Wir haben uns festgequatscht und saßen die Nacht gesellig beieinander, ohne dass wir das Gefühl hatten "uns zuzuschütten".
Der Atemalkohol lag zu dem Zeitpunkt bei 1.5x Promille. Der Führerschein wurde natürlich direkt einbehalten.
Also ab ins Krankenhaus zur Blutentnahme (es wurde nur eine Probe genommen). Bei den Tests vom Arzt sagte dieser, dass ich diese "positiv" erledigt habe, der Polizist sagte mir, dass er das aufgrund seiner Erfahrung anders sieht und den einen oder anderen Ausfall bemerkt hat.

Heute kam ein Anhörungsbogen der zuständigen Dienststelle, welche mir das amtliche Ergebnis der BAK von 1.76 Promille bescheinigte.
Derzeit warte ich auf eine Rückmeldung bzgl. der Anhörung von meinem Anwalt.

Dass die MPU "gebucht" ist, ist mir klar. Ich habe mir bereits ein Labor für die Abstinenznachweise herausgesucht und werde schnellstmöglich mit diesen anfangen.
Bis zu diesem Zeitpunkt war ich "verkehrsunauffällig" und habe selbst nach einem Bier und nur 1km Fahrtweg das Auto stehen lassen. Zu den psychologischen Aspekten, die Gedanken die ich mir zur der Sache und meiner Entscheidung ins Auto zu steigen gemacht habe, würde ich separat eingehen um den Eingangspost nicht zu sprengen.


Nun zu meinen Fragen.

- Ist es üblich, einen Anhörungsbogen zu bekommen, obwohl ich mich bereitwillig gegenüber den Beamten geäußert habe?
- Ich habe eine Anzeige nach §316 erwartet, die Anhörung bezieht sich jedoch auf §315c StGB. Ändert das etwas an der Dauer des Führerscheinentzugs, MPU, etc.pp?
- Ich habe während der polizeilichen Maßnahmen am Unfallort den einen oder anderen Fishermans gegessen und vor dem Eintreffen etwa 1 Liter Orangenbrause getrunken. Ergibt sich, vor allem aus der Brause, ein sinnvoller Verteidigungspunkt für meinen Anwalt?

Weitere Fragen finden sich bestimmt im Austausch mit Euch.


Vielen Dank fürs erste und viele Grüße,

Radfahrer beim Rechtsabbiegen übersehen (ohne Unfall)
Hallo,mir ist bewusst geworden, dass in gleicher Fahrtrichtung querender Verkehr (Fußgänger und Radfahrer) einen Vorrang haben.
Ich vermute, das betrifft wohl auch die Situation, wenn sie nicht auf der Straße unterwegs sind, sondern auf einem begleitenden Rad- und Gehweg.
An der Stelle gibt es keine Ampel.

Wenn man nun recht flott um die Ecke abbiegt, und so einen Radler übersieht, es aber nicht zu einem Unfall kommt, und der Radler scharf bremsen muss, könnte es dann ein Bußgeld geben?
(Letzteres wohl nur, wenn es mehrere Zeugen gibt, die es bestätigen können, oder?)
Habe ich gute Chancen, mit einem "Dududu" davonzukommen, oder ist es im Zuge der Verkehrsnovelle teurer geworden?
Beispiel
Gruß Bernd

Landratsamt Stellungnahme THC 1,8 COOH 19,6
Hallo liebes Forum,

Ich wurde im Juni einer Verkehrskontrolle unterzogen bei der ein positiver Urintest durchgeführt wurde.
Daraus resultierd folgende Werte:

THC aktiv: 1,8 ng/ml
HO-THC: 0,4 ng/ml
THC-COOH: 19,6 ng/ml

Nun wurde ich vom Landratsamt aufgefordert, eine schriftliche oder mündliche Stellungnahme abzugeben, ob ich mein „Konsumverhalten als einmalige, gelegentliche oder regel- und gewohnheitsmäßige Einnahme von Cannabis bezeichnen“ würde.

Mir tun sich hierbei folgende Fragen auf:

1. Ich habe meinen Wohnsitz in Bayern, hier wird ja laut Recherche erst ab 2 ng/ml aktivem THC von mangelnder Trennung gesprochen. Erwischt wurde ich jedoch in Baden-Württemberg. Ist der Grenzwert dann derjenige aus Bayern oder nicht?

2. Was genau soll man in eine solche Stellungnahme mitaufnehmen? Ich war bis zur Polizeikontrolle gelegentlicher-regelmäßiger Konsument. Da ich meinen Führerschein jedoch ungern abgeben würde muss ich mich ja fast auf gelegentlichen Konsum berufen. Falls es jedoch nach der Stellungnahme zu einer MPU kommen sollte, kann ich innerhalb der MPU darauf festgenagelt werden, dass ich in einer Stellungnahme andere Konsummuster beschrieben habe? Meines Wissens nach wird eine MPU ja nur angeordnet wenn mindestens gelegentlicher Konsum und ein aktiver Wert über dem Grenzwert vorliegt, wie hoch stehen also meine Chancen dass ich ohne eine MPU meinen Führerschein behalten kann? Und kann das Landratsamt außer einer MPU noch mildere Maßnahmen verhängen?

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, da ich meine Stellungnahme innerhalb von 7 Tagen bringen muss.
Vielen Dank!

Verjährung OWI bei Carsharing (Share-Now)
Hallo,

leider konnte ich zu dem Thema nichts finden, bei dem ich denke, dass das sicherlich öfter vorkommt.

Folgender Sachverhalt:

Ich wurde am 17.3.22 mit einem Carsharing-Auto von ShareNow geblitzt. Der Bußgeld-Bescheid ging offensichtlich an Share-Now, denn am 14.5 (sprich 2 Monate später), sendete mir das Unternehmen die Information inkl. Ankündigung der Bearbeitungsgebühr von 20€.

Desweiteren schrieb man:

"Du erhältst von der Behörde in jedem Fall noch ein separates Schreiben. Wir bemühen uns darum, dass unsere Information und das Schreiben der Behörde zeitgleich bei dir eintrifft. Aufgrund der aktuellen Lage gelingt dieses nicht immer und wir bitten hier um Nachsicht.Wegen dieser Ordnungswidrigkeit wirst du noch in jedem Fall direkt von der Behörde angeschrieben. "

Meinem Kenntnisstand nach beträgt die Verjährungsfrist bei OWIs 3 Monate, diese setzt sich auf Null, wenn der Bescheid rausging. Bisher (9.8) habe ich keine Post der Bußgeldstelle erhalten.

Nun meine Frage: Wann ist der Tatbestand verjährt, wäre das spätestens am 14.8 (3 Monate nach Erhalt des Bescheids bei Share-Now), oder greift in dem Fall schon die Vollstreckungsverjährung von 3 Jahren?

Vielen Dank und viele Grüße, Florian

Schaden am Spiegel in Engstelle
[Ups, ich habe versehentlich "Spiel" statt "Spiegel" im Betreff geschrieben und kann es nicht mehr ändern. Sorry!]

Hallo,

im März hatten ein entgegenkommender Unfallgegner und ich eine Kollision unserer fahrerseitigen Außenspiegel in einer Engstelle. Bei mir sind lt. Voranschlag ca. 600 Euro Schaden entstanden, beim Unfallgegner weiß ich es nicht.

Gegnerische und meine Versicherung sind ein Konzern (HUK24/HUK), eine nicht so günstige Konstellation...

Jedenfalls habe ich eine Dashcam Aufnahme des Vorfalls, die ich der Versicherung zur Verfügung gestellt habe. Dort sieht man sehr deutlich, dass ich bereits in der Engstelle war und der Gegner (auf dessen Seite Parktaschen begannen) dann mit viel zu viel Seitenabstand zu seiner Außenseite und viel zu wenig Abstand in meine Richtung in die Engstelle eingefahren ist. Ich habe das sogar in Screenshots markiert.

Für mich eine sehr deutliche Angelegenheit. Angeblich sind aber laut Schreiben der Versicherung der Unfallhergang und zeitliche Ablauf noch unklar (haben die überhaupt die Aufnahme angeschaut?). Außerdem habe der Versicherungsnehmer trotz Erinnerung keine Schadensanzeige vorgelegt. Daher könne man nur 50% des Schadens übernehmen, und ich solle ihnen meine Kontodaten schicken.

Ich sehe das ehrlich gesagt nicht ein und frage mich, was jetzt sinnvolle Schritte wären, um die Sache zu beschleunigen und mehr als 50% zu bekommen.

Was würdet Ihr hier machen? Eine Frist setzen? Einen Anwalt einschalten?

Danke und beste Grüße
arp2600

Der Tippfehler in der Überschrift wurde durch einen freundlichen Moderator korrigiert


E-Roller mit 1.29 Promille
Liebe Forengemeinde,

Ich habe einen großen Fehler gemacht und bin alkoholisiert mit einem E-Roller gefahren.

Zu meiner Person:
Alter 42
Größe: 182cm
Gewicht: 85kg
Bisher keine Auffälligkeiten.
Keine Vorstrafen.

Zu meiner Geschichte:

Ich habe am Samstag den 12.2.2022 den Geburtstag des Sohnes meines besten Freundes gefeiert. Dort haben ich zwischen 17:00-19:00 4x0.5 Bier getrunken. Danach gingen wir in die Stadt in ein Restaurant. Dort habe ich von 19:30-22:00 1x0.33 Bier und 2 große Gläser Wein getrunken. Dann gingen wir noch in eine Cocktailbar wo ich noch 2 große GinTonic getrunken habe. Um 2:00 haben wir uns ein Taxi gerufen. Der Taxifahrer hat dann spontan abgesagt. Dann haben wir den großen Fehler gemacht und uns für einen E-Roller entschieden.

Um 2:34 wurden wir von der Polizei aufgehalten. Der erste Test ergab 1.05 Promille. Daraufhin wurden wir auf die Polizeistation gebeten. Der zweite Test, mit dem geeichten Gerät ergab 1.12 Promille. Danach wurden wir um 3:42 von einem Arzt untersucht und eine Blutprobe abgenommen. Im ärztlichen Attest steht, dass ich nicht gelallt habe und gerade am Strich gehen konnte. Es ist vermerkt dass ich alkoholisiert gewirkt habe.

Mir wurde daraufhin der Führerschein für 7 Monate entzogen. Ich habe die Strafe bezahlt und danach einen Antrag für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis gestellt.

Mein Fehlverhalten hat mich persönlich stark getroffen. Ich habe mein Trinkverhalten hinterfragt. Wann habe ich das erste Mal Alkohol getrunken, wie hat sich die Trinkmenge über die Zeit verändert, ... . Des Weiteren habe ich mich auch über Alkohol im Straßenverkehr eingelesen. Ein Gespräch mit einem Verkehrspsychologen habe ich bisher noch nicht gemacht. Ich war beim Hausarzt und habe meine Leberwerte überprüfen lassen. Alle drei Werte sind in Ordnung.

Wie schätzt ihr den Fall ein? Da ich keine Ausfallserscheinungen hatte werde ich eine MPU machen müssen. Muss ich Abstinenznachweise erbringen oder geht das auch ohne?

Viele Grüße Sepp

MPU Reaktionstest üben (Steam Spiele Tipp)
Hallo zusammen,

nach meiner letzten MPU kam mir nach dem Reaktionstest bzw psychophysiologischer Leistungstest ein Spiel in den Sinn das ich von Steam kenne und besonders herrausfordernd ist was die Reaktionsfähigkeit angeht. Das Spielprinzip ähnelt sogar etwas den Test den ich bei der MPU machen musste nur halt ohne den Akustischen Teil. Das Spiel ist kostenlos und recht klein. Die Aufmachung und die Musik (die im Takt des Spieles läuft) können etwas anstrengend und nicht jedermans Geschmack sein aber ich wollte es dennoch mal hier posten smile.gif Es ist wirklich hart im Vergleich zum MPU Test, also fangt im Anfängermodus an, das ist keine Schande, es soll ja nur zwecks Übung sein. Wenn Ihr das Game beherrscht schafft Ihr bei der MPU locker die 100% laugh2.gif

Project Rhombus
"Project Rhombus is a rhythm-based casual action game that combines exciting electronic music with stylish flat design. Hold on as long as possible, blocking the oncoming arrows moving to the beat. "

Link: https://store.steampowered.com/app/735570/P...ombus/?l=german

Gruß
Jasonsan

Herstellungsdatum Diagonalreifen
Hallo zusammen,

im Kontext von 100er-Zulassung von Anhängern (hier 10" Stema Klaufix 550 kg) mit Diagonalreifen:

A) Haben auch Diagonalreifen ein Herstellungsdatum ähnlich der DOT von radialen Reifen?
B) Wenn ja seit wann etwa?
C) Wenn ja, ggf wie abweichend codiert?

Danke!

Verhalten bei fehlender Fußgängerampel
Moin ihr,

zunächst einmal verzeihe man mir den sperrigen Threadtitel. Ich hab einfach wirklich keine Ahnung, wie ich es besser beschreiben soll.

Wir haben hier bei uns in der Gegend eine Kreuzung, Hauptstraße mit einer Nebenstraße (darf nur von Taxis, Be- und Entladen sowie Fahrrädern genutzt werden, wird dann auf der anderen Seite der Kreuzung zu einer Fußgängerzone.

Die querende Nebenstraße hat Ampeln für den (seltenen) motorisierten Verkehr sowie Fußgängerampeln. Die Hauptstraße hat allerdings "nur" Ampeln für den motorisierten Verkehr. Da der gesamte Bereich auf beiden Seiten der Kreuzung sehr starkt von Fußgängern. frequentiert ist (wie oben beschrieben: Beginnende Fußgängerzone, großes Einkaufszentrum, viel Gastro mit Außenbestuhlung usw. kommt es hier regelmäßig zu "knappen" Situationen. Bisher konnte ich es immer vermeiden (ich bin da selbst als Radfahrer sehr häufig unterwegs), mich interessiert lediglich die rechtliche Lage (reine Neugier).

Zur konkreten Situation, die hoffentlich anhand der verlinkten Bilder besser verständlich ist: Ich komme aus nördlicher oder südlicher Richtung auf dem Fahrrad auf die Kreuzung zugefahren, habe Grün, könnte also problemlos gerade ausfahren. Nun queren aber im Bereich der Kreuzung, also parallel zur Hauptstraße, unzählige Fußgänger den Weg. Dies ist ihnen an der Stelle auch durch keine Ampel, Beschilderung oder sonstwas untersagt, dennoch sind sie natürlich massive Hindernisse für den "fließenden" Radverkehr (laut einem dort befindlichen Zähler eine hohe vierstellige bis fünfstellige Anzahl Radler pro Tag).

Wie habe ich mich hier als Radfahrer oder auch als Fußgänger am besten zu verhalten?

Link zur Draufsicht:

Draufsicht Kreuzung

Link zu einer passenden Sicht aus Straßenrichtung (Hier ist der Blickwinkel von Süden kommend zu sehen. Durch die Überbelichtung ist die genaue Breite der Hauptstraße nicht zu sehen, es ist aber neben der Straße (nördlich und südlich) ausreichend Platz für Fußgänger vorhanden:

Ansicht aus Augenhöhe von Süden


Ich hoffe ich konnte die Situation einigermaßen gut darstellen. Ansonsten gerne Rückfragen, die ich dann hoffentlich sinnvoll beantworten kann.

Ein PS möchte ich gern noch dalassen: Als stiller Mitleser nutze ich das Forum schon seit bestimmt 10 Jahren. Danke für eure unermüdliche Arbeit hier.

Abknickende Vorfahrtstraße mit VBB im Nebenast
Hallo zusammen,

gegeben:

Klick

VZ 205 + ZZ 1002-11

(Vorfahrt gewähren, Vorfahrtstraße von 9 Uhr nach 12 Uhr, man selber auf 6 Uhr, weiterer Ast auf 3 Uhr)

von 3 Uhr kommt ein VBB, endet dort auf Höhe des dortigen 205er.

Hebelt die Kombi den Nachrang des VBB aus?

Dankle!

Österreich Alkoholtest verweigert - Führerscheinentzug Deutschland?
Hallo zusammen,

ich bräuchte mal eure Meinung, ich bin Deutscher Staatsbürger, wohnhaft in DE, deutscher Führerschein.

Mir ist letzte Woche in Osterreich folgendes passiert.

Ich hatte mich mit einem bekannten in die Wolle bekommen, jemand hat die Polizei informiert das ich angeblich mit dem Auto gefahren wäre und es einen Streit gäbe.

Beim Eintreffen der Polizei, sahs ich nicht in meinem Fahrzeug oder habe dieses gelenkt, war ca. 100 Meter davon entfernt.
Die Polizei unterstellte mir das ich das Fahrzeug lt. dem Anruf gelenkt hätte und fragte mich nach einem Alkoholtest, auf die Nachfrage ob ich diesen verweigern könnte bejahte diese die Polizei, mit der Aussage ich bekäme dadurch eine hohe Strafe.
Auf der Wache musste ich meine Schlüssel für diese Nacht abgeben und konnte diese am nächsten Tag abholen, mein Führerschein würde durch die Österreicher nicht eingezogen und ich besitze diesen noch.

Ja, ich hatte gegen Mittag 2 - 0,5 Bier getrunken und nochmals ein halbes gegen 18.00 Uhr, die Kontrolle bzw. der Vorfall war gegen 21.00 Uhr.

Mir war zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, das Österreich dann annimmt ich hätte 1,6% und ich bekomme den Führerschein für Österreich eingezogen.

Nun meine Frage, wie geht die deutsche Behörde damit um? Ich habe wie gesagt keine festgestellten Alkohol per Atem oder Blut, es bestand nur der Verdacht, ich wäre gefahren und ich hätte Alkohol getrunken, ich habe den Test verweigert.

Mein Verkehrsregister ist bisher kein Eintrag wegen Alkohol, jedoch vor 13,5 Jahre hatte ich den Führerschein wegen einer geringen Menge Cannabis verloren - Jugendsünde.

Wie wird die Deutsche Behörde ohne festgestellten Alkoholwert umgehen?

Besten Dank und Grüße

Temp. Halteverbot - Parken auf der anderen Straßenseite
Rein aus Interesse folgende Frage, weil es diese Situation gerade hier bei mir in der Straße gibt:

30er Zone, keine globalen Einschränkungen bzgl. Parken. Straße in beide Richtungen befahrbar, normales Wohngebiet.

Einige Parkplätze sind mit weißen Boxen auf die Fahrbahn gemalt. Soweit so gut. Nun ist es ja so, dass man ausgewiesene Parkplätze nicht blockieren darf. Ich darf also dort, wo so eine weiße Box aufgemalt ist, nicht auf der gegenüberliegenden Seite der Straße parken, da ich damit einen der offiziellen Parkplätze zunichte mache. Der wäre ja nicht mehr benutzbar, weil wenn da dann auch noch einer stehen würde, ist dicht.

Jetzt haben wir hier ein temporäres Halteverbot, welches den aufgemalten Parkplatz einschließt. Der ist also nicht mehr benutzbar, wird auch regelmäßig vom Ordnungsamt kontrolliert. Die andere Fahrbahnseite hat KEINE Schilder erhalten. Es geht wohl auch hauptsächlich um eine Fahrtrichtung, die Busse sollen da einseitig eine Umleitung nehmen dürfen.

Ich habe mich jetzt zum Parken mal gegenüber des "deaktivierten" Parkplatzes hingestellt. Die Frage ist: Ist das zulässig? Ich blockiere ja keinen offiziellen Parkplatz mehr, dieser ist ja aufgehoben?

Ein Ticket habe ich noch nicht bekommen, aber seit einigen Tage steht jetzt auch auf der anderen Seite ein Schild. :-)