Aus 2 Spuren wird plötzlich 1 - ohne Beschilderung
Hallo zusammen,
mich interessiert eure fachkundige Meinung:
Nach der Erneuerung der obersten Deckschicht einer Straße (innerorts) wird aus 2 Spuren ganz plötzlich nur noch 1.
Die linke Spur hat einen Geradeauspfeil, die rechte nichts. Dann kommt eine Einmündung, dahinter befindet sich nur noch 1 Spur.
Hat das so seine Richtigkeit? Wer trägt Schuld, wenn 2 parallel nebeneinander fahrende Fahrzeugführer zeitgleich auf die plötzlich in 1 Spur mündende Spur fahren und sich treffen?
Hinzu kommt, dass die linke der (ehemals) 2 Geradeausspuren beim korrekten befahren dann plötzlich in die gegenüberliegende Linksabbieger-Spur mündet.


Zusatzzeichen 1006-39
Hallo,
kann mir jemand erläutern, welchen Zweck das Zusatzzeichen 1006-39 (Eingeschränktes Lichtraumprofil) hat?
Meine Frage zielt darauf ab, ob wenn ein eingeschränktes Lichtraumprofil vorhanden ist, dieses Problem durch Aufstellung eines Verkehrszeichens gelöst werden kann.
Oder ob nicht immer die Beseitigung der Einschränkung erfolgen muß.
Grüße Valerie
PS: Tante Edith meint, dass es für den Sachverhalt mittlerweile das Hauptzeichen VZ 101-54 gibt.
Das ändert jedoch an meiner Fragestellung nichts.
Kreatin als Nahrungsergänzungsmittel bei Haaranalyse
Hey an alle, ich muss eine MPU aufrgund einer alkoholfahrt (2,3Promille) machen. Ich habe mich hierführ für die Haaranalyse entschieden. Durch regelmäßigen Sport nehme ich seit einigen Monaten Kreatin. Meine Frage ist ob ich es weiterhin nutzen kann oder ob es da zu Problemen kommen könnte. Bei Urin Proben weiss ich das es zu Problemen führen würde aber bei Haaranalyse? Hat vielleicht selbst jemand in dem Berreich schon erfahrungen gemacht?
"Vorfahrt" für Fußgänger? Rad- und Fußweg kreuzt
Hallo zusammen,
bei uns in Siegburg gibt's seit kurzem etwas Neues:
Ein gemeinsamer Geh- und Radweg kreuzt die Straße -- das tat er schon immer -- nun wurde jedoch die Vorfahrt neu geregelt.
Bei Google Maps sieht man noch die bisherige Situation, die Fußgänger und Radfahrer mussten am weißen Balken Vorfahrt achten. Google Street View
Mein Problem nun:
Nur Fahrzeugen kann man Vorfahrt gewähren, für Fußgänger gibt es Zebrastreifen/Fußgängerüberwege.
Ich muss nun also nur die Radfahrer durchlassen und die Fußgänger müssen warten?
Oder gibt es hier eine neue Verordnung, die ich einfach noch nicht mitbekommen habe?
Bild1
Bild2
Gruß
Marc
Motorradfahrer auf Bundesstraße abgedrängt – Spiegel im Affekt beschädigt
Hallo zusammen,
ich hätte gerne einmal eine Einschätzung zu einer Situation, die mir vor kurzem auf einer Bundesstraße passiert ist. Vielleicht hatte jemand schon einen ähnlichen Fall oder kennt sich im Verkehrsrecht etwas aus.
Folgende Situation:
Es handelte sich um eine zweispurige Bundesstraße mit Betonleitplanke in der Mitte, erlaubte Höchstgeschwindigkeit 100 km/h. Ich war mit dem Motorrad auf der Linken Spur unterwegs und hatte laut Tacho etwa 106 km/h drauf.
Ein PKW kam über den Beschleunigungsstreifen auf die Bundesstraße und zog nach meinem Eindruck ohne ausreichende Rückschau bzw. ohne auf den Verkehr zu achten direkt erst auf die rechte Spur und anschließend weiter komplett auf die linke Spur, auf der ich mich befand.
Ich habe sofort gehupt, allerdings reagierte der Fahrer nicht und kam immer weiter rüber. Nach meinem Empfinden hatte ich nur noch die Wahl zwischen:
starkem Ausweichen Richtung Betonleitplanke/Gegenverkehr
oder einer Kollision bzw. einem Sturz.
Kontakt zwischen Motorrad und Auto gab es letztlich nicht, allerdings nur durch mein sehr schnelles Ausweichmanöver.
In der Situation stand ich extrem unter Adrenalin und habe im Affekt bzw. reflexartig mit der Hand gegen den Außenspiegel geschlagen, um auf mich aufmerksam zu machen bzw. damit der Fahrer endlich merkt, dass ich neben ihm bin. Der Spiegel war möglicherweise bereits locker befestigt und brach dabei offenbar ab bzw. wurde beschädigt.
Danach sind wir beide noch normal bis zur nächsten Ampel weitergefahren (ca. 900 Meter). Dort schaltete die Ampel auf Rotlicht, und ich verringerte mein Tempo & blieb etwa 1–2 Minuten an der Ampel stehen. Der PKW ordnete sich auf die Linksabbieger Spur ein und, blieb schräg versetzt hinter mir stehen. Ich war weiterhin auf der Linken der 2 Geradeausspuren um meine Fahrt fortzusetzten. Ich meine, Fahrer und Beifahrer haben Fotos oder ein Video von meinem Motorrad/Kennzeichen gemacht. (stehend an der Ampel)
Allerdings:
niemand hat mich angesprochen,
niemand wollte Personalien austauschen,
es gab keine Diskussion,
kein Aussteigen,
keine Polizei vor Ort.
Der Fahrer bog dann einfach links ab und fuhr weiter. Ich bin bei Grün ebenfalls normal weitergefahren.
Zeugen gibt es vermutlich nur:
den Fahrer,
den Beifahrer,
eventuell ein Kind auf der Rückbank.
???ggf. andere Autofahrer die es beobachtet haben???
Jetzt frage ich mich:
Könnte mir hier tatsächlich Fahrerflucht (§ 142 StGB) vorgeworfen werden, obwohl wir beide noch an der Ampel standen und der Fahrer selbst keinen Kontakt gesucht hat?
Wäre das überhaupt ein „Unfall im Straßenverkehr“ im klassischen Sinne, wenn es keinen Kontakt zwischen Motorrad und Auto gab und der Spiegel nur durch den Handschlag beschädigt wurde?
Könnte das als Sachbeschädigung (§ 303 StGB) gewertet werden, obwohl es aus einer akuten Gefahrensituation bzw. Panikreaktion heraus geschah?
Oder wäre hier eher das Verhalten des Autofahrers relevant (mögliche Gefährdung/Nötigung durch den Spurwechsel)?
Soweit ich bisher gelesen habe, dürfte das weder ein klassischer Fall von Fahrerflucht noch ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315b StGB) sein. Andererseits weiß ich natürlich, dass der Schlag gegen den Spiegel problematisch wirken kann.
Hat jemand schon ähnliche Situationen erlebt oder vielleicht Erfahrungen, wie Polizei/Staatsanwaltschaft solche Fälle bewerten?
Danke euch.
Autonomes Fahren
Basierend auf diesem Spiegel Artikel (es geht um autonomes Fahren am Beispiel von MB) hätte ich viele Fragen
Zuerstmal die Allgemeinheit betreffend: könnt ihr euch bzgl. Verkehrssicherheit autonom fahrende Autos vorstellen?
Dann: wenn etwas passiert, und es wird was passieren, wer ist schuld? Die Technik, der quasi Fahrer, der Entwickler, der Verkäufer oder "Allah"?
Wie kann man sich solche Fahrzeuge in ~15 Jahren vorstellen. Beim 3. Besitzer ohne Garantie, der nur noch repariert was nötig ist. Kommt der TÜV da noch mit? (wie testet man Autos mit Eigenleben?)
Das nur als Anstoss für eine Technik die langsam Fuss fasst.
Persönlich bin ich dagegen. Einerseits als Elektroniker der weiss was alles schief gehen kann, andererseits weil ich es einfach als unnötig empfinde.
E-Scooter mit 1,75 BAK, Führerscheininhaber
Hallo Forumsleser,
vor etwa einem Jahr wurde ich auf dem E-Scooter mit einer BAK mit 1,75 angehalten (AAK bei Kontrolle um 02:40 Uhr 1,4)
Nachdem ich (gnädigerweise) "nur" 20 Tagessätze und 2 Monatefahrverbot bekommen habe. Stehe ich nun vor der letzten Hürde dieser Geschichte - der MPU-Anordnung.
Ich habe folgend den Fragebogen ausgefüllt und würde mich über euere Meinungen freuen. Insbesondere Dinge die ihr besonders kritisch seht oder die ich nochmal genauer aufarbeiten oder ausführen sollte.
Ich selbst stufe mich in A3 (+A4) ein, also gerne auch darauf hinweisen, solltet ihr hier anderer Meinung sein.
Vielen Dank schonmal fürs lesen und eure Mühen.
FB Alkohol
Zur Person
Geschlecht: Männlich
Größe: 1,75
Gewicht: 70 kg
Alter: 28
Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 04.05.2025
BAK: 1,75
Trinkbeginn: 14:00
Trinkende: 01:00
Uhrzeit der Blutabnahme: 03:09
Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: nein
Strafbefehl schon bekommen: ja
Dauer der Sperrfrist: keine (2-Monate Fahrverbot in Nov+Dez/2025
Führerschein
Hab ich noch: ja
Hab ich abgegeben: -
Hab ich neu beantragt: -
Habe noch keinen gemacht: -
Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Ja
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Nein
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt): Ist aufgrund der Fahrt mit einem erlaubnisfreien Kraftfahrzeug unter Alkoholeinfluss am 04.05.2025 zu erwarten, dass Herr X zukünftig auch das Führen eines fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeugs und einen die Fahrsicherheit beeinträchtigenden Alkoholkonsum nicht mehr hinreichend sicher trennen kann?
Falls die zu begutachtende Person eine Abstinenz geltend macht, liegt ein ausreichend langer Abstinenzzeitraum sowie ein gefestigter Einstellungs- und Verhaltenswandel zu Alkohol vor?
Bundesland: Bayern
Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: ca. 1 pro Monat max. 3x 0,33 Bier
Ich lebe abstinent seit: -
Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein: nein
Urinscreening ja/nein: nein
PEth-Analytik ja/nein: nein
Keinen Plan?:
Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele: nein
Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: nein
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: Vorbereitungsgespräch
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein
Ambulante/stationäre Therapie: nein
Keine Ahnung:
MPU
Datum: 03.06.2025
Welche Stelle (MPI): TÜV Thüringen
Schon bezahlt?: ja
Schon eine MPU gehabt? nein
Wer hat das Gutachten gesehen?: -
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?: -
Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: nein
Tathergang
1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(Wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
Ich hatte mich am 03.05.25 mit ehemaligen Kommilitonen und Kollegen in einer ca. 1h entfernten Stadt. Bis Anfang 2024 wohnte ich dort, seit dem war ich ca 1x pro Monat zu Besuch. Plan war, erst bei einem Freund Zuhause zu Treffen, dann zu einem Gasthaus zu laufen, danach noch in die Stadt. Getroffen haben wir uns um 15:00 Uhr, da hatte ich 2x0,5l Bier getrunken, dann im Gasthaus (17:00-19:00 Uhr nochmal 3x0,5l Bier, danach in der Stadt erst in einer Kneipe nochmal 1x0,5l Bier, in 2 Bars je 1 Longdrink und 2 Schnäpse, dann sind wir in einen Club, da habe ich nochmal einen Longdrink getrunken und kurz vorm gehen noch einen Schnaps (um 01:15 Uhr)
Eigentlich wollte ich mit dem Zug in meine Stadt zurück, dann mit der Straßenbahn nach Hause. Ich wollten den vorletzten Zug nehmen (23:30) dieser ist ausgefallen, der letzte hatte Verspätung, ich fuhr dann von 01:30 – 02:30 Uhr
Um diese Zeit fuhren keine Straßenbahnen mehr, ich habe eine App für Escooter auf dem Handy und fühlte mich fahrtauglich. Zu dem Zeitpunkt hatte ich sämtliche Trinkmengen nach dem Gasthaus vergessen und dachte ich sei nüchtern genug. Als mich die Polizei dann um 02:40 Uhr anhielt habe ich auch bereitwillig gepustet, ich dachte, ich darf dann einfach weiter. Als sie sagten 1,4 Promille war ich erstmal verwirrt und konnte mir das gar nicht erklären, selbst auf der Wache gab ich noch überzeugt 6x 0,5l Bier an. Erst am nächsten Tag konnte ich die Trinkmengen rekonstruieren.
2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)
6x0,5 Bier, 4x Longdrink (Gin&Tonic), 3x 20ml Schnäpse
3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
1 km, 2 wollte ich fahren
4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)
Ja, ich fühlte mich hellwach und hatte gefühlt keine Probleme beim geradeausfahren.
5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?
Nein
7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
In etwa 5 mal, als ich noch auf dem Land (2013-2016) gewohnt habe, sind wir ca. 1-2 mal pro Jahr vom Nachbarort nach dem Trinken mit dem Fahrrad nach Hause gefahren – ob ich hier noch im gesetzlichen Rahmen war weiß ich nicht mehr. Damals habe ich mir keine Gedanken darum gemacht, war ja nur das Fahrrad – ich denke das hatte auch wesentlich Einfluss auf die Einstellung zum alkoholisierten fahren mit einem Scooter.
Mit dem Scooter bin ich zuvor einmal betrunken ca. 100m gefahren, da war das gerade neu und wir waren betrunken und fanden es witzig das auszuprobieren.
Mit dem Auto bin ich noch nie betrunken gefahren, hier gilt schon immer strikt 0,0%, wenn ich am nächsten Tag fahren musste, habe ich weniger bewusst konsumiert (keine Starre Grenze, aber ~ 4x0,5l Bier) auch eine Fahrt mit Restalkohol schließe ich deshalb aus.
Exploration
8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)
Den ersten Kontakt hatte ich auf der 17. Geburtstagsfeier eines Freundes meines Bruders, da war ich 15 und habe das erste mal Bier 2x0,5l getrunken, die Wirkung auf meine Geselligkeit und auch das Gefühl dazuzugehören sind mir in Erinnerung geblieben
9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Von 15-21 so gut wie jedes Wochenende, das war zu Schul- und Studiumszeiten
von 22-25 1-2x pro Monat,
von 26-27 1-2x pro Monat, aber deutlich intensiver als vorher
10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
15-21: überwiegend Bier oder Longdrinks und Schnaps, 3-4 Bier (0,5l) oder Longdrinks und 3-4 Schnäpse
22-25: Bier und Longdrinks, selten 1-2 Schnäpse, 2-4x0,5l Bier
26-27: Bier, Longdrinks und Schnaps, in der Regel 4-6x0,5l Bier und 2-3 Schnäpse
11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
Mit Freunden und bei Freunden. Manchmal im Club oder auf Festen.
12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)
Anfänglich aus dem Bedürfnis der Zugehörigkeit. Ich war der jüngste von 4 Brüdern und war in der Kindheit oft mit meinem nächstälteren Bruder und dessen Freunden zusammen. Als diese dann angefangen haben Alkohol zu trinken, war ich erst 13 ½, da hatte ich kaum Kontakt zu der Gruppe. Mit ~ 15 habe ich dann auch angefangen Bier zu trinken und konnte so wieder an dieser Gruppe teilhaben, hier wurde ich sogar viel stärker Akzeptiert als vorher, was sicherlich der enthemmten Wirkung des Alkohols zuzuschreiben ist.
Ich erlebte mich selbst unter Alkoholeinfluss aber auch als kommunikativer und mir gefiel die offenere Kommunikation mit anderen. Oftmals wurde ich als der Ruhige oder schüchtern beschrieben, dies änderte sich plötzlich. Dieses Motiv war immer präsent und ist es in Teilen bis Heute noch.
Als dann auch in meiner Klasse angefangen wurde Alkohol zu konsumieren, war ich schon der „Erfahrene“ und vertrug mehr als die anderen. Da ich sonst eher klein und unscheinbar war, also auch nicht wirklich gut in irgendetwas, gefiel es mir, hier Eindruck zu schinden, weshalb ich auch oft mehr trank als nötig bzw. mit anderen mithalten wollte, so hatte ich es auch schon mit den Älteren gehalten.
Auch im Studium fand ich Gruppenzugehörigkeit bei denen, die am Wochenende gerne auf Partys gingen und Alkohol konsumierten. Ich war immer noch schüchtern und konnte so viel leichter mit den Anderen ins Gespräch kommen. Auch in dieser Gruppe war ich einer der Jüngeren und ich hatte das Gefühl mich hier beweisen zu können. Der für mich erprobte Weg, war also weiterhin der erhöhte Konsum.
Im Laufe des Studiums und insbesondere danach fand ich zum einen heraus, sehr gut in meiner Fachrichtung zu sein und entdeckte den Sport für mich, wodurch mein Selbstwert stieg. Ich habe das damals nicht verknüpft, aber ich hörte zu dieser Zeit oft nach 3 oder 4 Bier auf zu trinken und lehnte Schnäpse oder Rundentrinken meist ab, obwohl die anderen noch weiter tranken.
Das Änderte sich (unbewusst) wieder, als ich 2023 aufgrund mehrerer Knochenbrüche kaum bis gar keinen Sport mehr machen konnte und ich mich generell sehr schwach und klein fühlte.
Nachdem alles wieder verheilt war, fing ich auch wieder an Alkohol zu konsumieren (10/23).
Anfang 2024 wechselte ich zudem in eine andere Stadt und ein neues Arbeitsumfeld, die Einarbeitung war schlecht und ich fühlte mich komplett verloren.
Die zwei Dinge aus denen ich meinen Selbstwert bezogen hatte waren weg, ich kannte in der neuen Stadt zwar ein paar Leute, aber es zog mich immer noch zu meinen Freunden in die alte Stadt. Hier kamen wir ca. 1-2 mal im Monat zusammen und ich erhöhte wieder die Trinkmengen, um Bestätigung und Selbstwert zu finden. Der Abend der Trunkenheitsfahrt, war ein solcher Abend.
13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)
bei wenig: kommunikativer, enthemmter, euphorisch
bei viel: Konzentrationsprobleme, Probleme mit der Aussprache, Inmichgekehrtheit.
Für die User, die als Trinkmotiv eine Steigerung des eigenen Selbstbewusstseins erkannt haben (und dies bei der MPU auch so anführen), ergibt sich eine weitere Frage:
13a. Warum hat Ihnen das Erreichen des eigentlich gewünschten Effektes bei wenig Alkohol dann nicht genügt, wieso kam es zu weiterem Alkoholkonsum?
(Zum Hintergrund der Frage kann hier nachgelesen werden: KLICK)
s.o.
14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Nein, so etwas ist nie vorgekommen.
15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Es gab keine direkten Auswirkungen, bis auf die Tatfolgen der Trunkenheitsfahrt. Oft fühlte ich mich am nächsten Tag müde und energielos, sodass ich diese Tage oft auf der Couch verbracht habe, das habe ich aber nicht als schlimm wahrgenommen.
16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
s.o.
17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?
In meiner Jugend gab es einen Abend, bei dem Ich nicht mehr wusste wie ich heimgekommen war – danach habe ich immer „nach Gefühl“ aufgehört zu trinken, also wenn ich gemerkt hatte, ich bekomme konzentrationsprobleme.
18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?
Ich habe schon 3 mal für ca. 3-4 Monate auf Alkohol verzichtet, das war jedes Mal gesundheitlich motiviert. Zweimal bestand Verdacht auf eine Hepatitis-Infektion (beim ersten Mal ergab sich bei einem zweiten Test ein negatives Ergebnis, beim zweiten mal lediglich ein Kontakt mit dem Virus, ohne tatsächlichen Krankheitsausbruch – also nach Entwarnung kein „Grund“ zur weiteren Abstinenz), einmal befand mich nach einer OP in einem körperlichen Heilungsprozess und wollte die Heilung nicht torpedieren.
19. In welcher Kategorie eines Alkohol trinkenden Menschen haben Sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)
Früher habe ich gedacht ich konsumiere in nicht bedenklichen Mengen und habe mich als Partytrinker und Gesellschaftstrinker betrachtet.
Heute kann ich kaum glauben, dass ich die damaligen Trinkmengen (z.B. 5x0,5 Bier + mehrere Schnäpse ) noch als OK eingestuft habe. Hier habe ich definitiv die Wahrheit verdrängt um ein falsches Bild von mir aufrecht zu erhalten. Auch die Trinkmotive gingen über „Party“ hinaus, dessen bin ich mir nun bewusst.
Heute und in Zukunft
20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
Ich trinke noch Alkohol, die Auswahl habe ich limitiert auf Bier, Wein und Sekt.
Bier trinke ich maximal 3x 0,33l, Wein 3x0,15l, und Sekt lediglich ein Glas zum Anstoßen.
21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
Ich habe vor zwei Wochen ein Glas Sekt auf der Arbeit getrunken. Ich habe mit Kollegen auf die Beförderung von mir und einem Kollegen angestoßen. Das war der erste Sekt in diesem Jahr, danach habe ich mich ziemlich müde gefühlt. In Zukunft werde ich in solchen Situationen auf akloholfreien Sekt bzw. O-Saft zurückgreifen.
Davor am 1. Mai, hier habe ich 2x0,33l Bier getrunken, da war ich bei Freunden zum Grillen.
22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?
Alkoholfreies Weizen, da trinke ich gerne ein Glas mit meinem Vater zusammen, nachdem wir im Garten oder am Haus gearbeitet haben. Ansonsten mal ein alkoholfreies Radler im Sommer.
23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Ich trinke weiterhin Alkohol, aber nur noch in kontrollierter Form. Ich glaube dieser Weg war für mich leichter und auch verhältnismäßiger als ein kompletter Verzicht. Ich habe verstanden, was zu meinem übermäßigem Konsum geführt hat und auch was die Gründe für den generellen Konsum waren.
Ich benötige den Alkohol nicht in meinem Leben, aber genieße den Geschmack oder die leichte Heiterkeit in Gesellschaft.
24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Ich habe gespürt, welche direkten Konsequenzen verantwortungsloser Konsum haben kann, darüber habe ich mir vorher nie Gedanken gemacht.
25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Anfangs habe ich ca. 2 Monate gar nichts getrunken und habe Zusammenkünfte mit Alkohol gemieden. Problem bei der Trunkenheitsfahrt war die Menge des Alkohols und meine daraus resultierende Fehleinschätzung, weshalb ich nicht die Notwendigkeit sah, komplett auf Alkohol zu verzichten. Als ich dann wieder Anfing Alkohol zu konsumieren, verzichtete Ich auf Schnäpse und Longdrinks, da ich diese als schwer Einzuschätzen einstufte. Ich blieb also bei Bier und setzte mir ein persönliches Limit von 4x0,5l. Ich hatte mir keine großen Gedanken über das Limit gemacht und probierte einfach aus. Das mir bekannte Trink-Motiv war damals die Geselligkeit, hier wurde ich nach dem 4ten Bier aber oftmals wieder ruhiger und so wollte ich das Limit anpassen. Zudem wollte ich auch rausfinden was mich eigentlich dazu veranlasst hat, zügellos zu trinken.
Auf der Suche nach dem Grund stieß ich auf MPU-Foren und dort war immer von einer Aufarbeitung aus der Vergangenheit die Rede und so bei der Betrachtung meiner Vergangenheit machte ich den Selbstwert als bestimmenden Faktor aus. Zudem war dort von 3 „Standardgläßern“ die Rede und dieses Limit übernahm ich.
Kein Limit zu setzen kam nicht in Frage, da ich nicht „nach Gefühl“ entscheiden wollte, damit hatte die Geschichte ja erst angefangen. Ich suchte mir aber aktiv Dinge, um meinen Selbstwert zu stärken, ich fing an Sport zu machen und endlich mal Klavier zu lernen und trat der Brettspiel-Runde meines Bruders bei.
26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?
Ich bin insgesamt glücklicher und habe das Gefühl, ein besseres Ich zu sein. Mein Umfeld hat sich zwar geändert (so treffe ich die Kollegen aus der alten Stadt nicht mehr, da diese Zusammenkünfte stark Alkohol-fokussiert sind), aber wie ich finde zum Positiven. Die Verbindungen, die ich zu Freunden, mit denen Ich Sport mache, oder zur Brettspiel-Runde sind deutlich erfüllender, als betrunkene Konversationen mit Menschen, mit denen man nüchtern nichts gemein hat.
27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?
Ich habe meine körperliche Gesundheit in den Fokus gestellt. Daran zu arbeiten erfüllt mich und der Sport ist gleichzeitig auch eine psychische Entlastung. Ein erhöhter Alkoholkonsum würde, nicht nur langfristig, sondern direkt am nächsten Tag unerwünschte, negative Auswirkungen auf meine Leistung haben.
Ich notiere kurz einmal im Monat, was und wie oft ich getrunken habe und gucke mir den bisherigen an, so sehe ich die echten Zahlen. Das kombiniere ich mit einer bestehenden Gewohnheit (Haushaltsbuch) und ist deshalb kein großer Aufwand.
Früher habe ich Freunde treffen und Alkoholkonsum stark miteinander verknüpft, heute findet der deutlich überwiegende Anteil an Treffen ohne Alkohol statt, hier hilft mir auch das geänderte Umfeld.
Ich habe mir neue Hobbys und Interessen gesucht, aus denen ich meinen Selbstwert beziehe.
Ich meide aktiv Veranstaltungen, in denen der Alkoholkonsum im Fokus steht (Bierfeste, Malle-Partys, Disco)
28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(mit Begründung)
Ich habe realisiert, das ich zuvor sehr Verantwortungslos mit Alkohol umgegangen bin und mir selbst meine üblichen Trinkmengen kleingeredet habe. Ich verstehe wieso ich das gemacht habe, aber es ist nicht die Person, die ich sein will oder zu der ich aufschaue.
Ich kenne das in der Form vom Veganismus, hier habe ich auch lange Fleisch und Tierprodukte genossen und die negativen Aspekte verdrängt und schöngeredet. Seit ich hier vor ca. 5 Jahren meine vorigen Denkmuster aufgebrochen habe, ist der Verzicht kein Verzicht sondern eine Selbstverständlichkeit. So empfinde ich das mit dem Alkohol auch.
Ich habe meinen Selbstwert stabilisiert und auf mehrere Fundamente gestellt (Sport, Arbeit, Familie, Freunde, Kunst) selbst wenn eines davon wegfällt, habe ich noch andere zum Ausgleich.
29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Ich habe die 0,0 Promilleregel, welche ich schon immer für das Auto habe, nun auf sämtliche Fahrzeuge ausgeweitet. Der eigenen Einschätzung über Fahrtauglichkeit ist nach Alkoholkonsum nicht zu trauen.
Ich habe realisiert, dass auch E-Scooter und Fahrräder eine Gefahr für mich und andere darstellen können.
Ich habe mir eine Taxi-App geholt und auch immer Notfall-Bargeld in meiner Handyhülle.
Ich werde meine, mir selbst vorgegeben Trinkmenge von 3x 0,33 l Bier nicht überschreiten.
30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
Ich schäme mich, das es soweit kommen musste wie an dem Abend der Trunkenheitsfahrt, bevor ich realisierte, hier etwas ändern zu müssen. Ich bin gleichzeitig aber auch froh die Möglichkeit gehabt zu haben, mein Leben zu hinterfragen und aktiv Schritte in die richtige Richtung zu gehen.
"Selbstheiler" oder Therapie
Hallo Leute viele dank erst mal für eure Hilfe.
Ich schreibe für meinen Vater, weil er sich mit dem Computer nicht auskennt.
Mein Vater wurde vor ungefähr 3 Jahren mit 3,2 Promille angehalten.
Heute trinkt er seit 3 Monaten nicht mehr und wollte auch langsam mit seiner Abstinenz starten für die MPU.
Er hat über Jahre jeden Tag getrunken und war wahrscheinlich Alkoholabhängig.
Das Problem: Er will glaub ich keine Therapie machen, weil es ihn heute besser geht.
Habe ich das richtig verstanden, dass er auch die MPU mit 15 Monaten Abstinenznachweisen und ohne Therapie machen kann?
Oder ist er gezwungen eine Therapie oder eine Selbsthilfegruppe regelmäßig zu besuchen ?
0,7 ppm, Sturz vom KRAD nach Vollbremsung, kürzt Haftpflicht meinen Schaden?
Hi
nach Jahrzehnten ohne Flenspunkte, bzw nicht erwischt...
Vergange Nacht mißachtet ein Kleinwagen die Vorfahrt und zwingt mich zur Vollbremsung. (Krad, ABS)
Ich stürze nach Stillstand nach links, linker Fuß eingeklemmt.
Es kam nicht zur Kollision.
Gegner ruft Polizei, da die 3 Schnäpse deutlich zu riechen waren.
Die Folgen von 0,35 mg/l sind klar: Punkte, 500€, 1 Monat Ohne und mind 2 Jahre ganz brav sein.
Hab 2007 Alc-MPU gehabt wg 0,6 -- 0,7 und 1,4 (Fahrrad, mit Aufallersch)
Aber wie sieht die gegnerische Versicherung das?
Kürzen die alles um die Hälfte, oder vll ganz?
Gibt es hier Erfahrungswerte?
Will net am End zum Schaden noch GA selbt bezahlen
gruß Hans
p.s.
Nachdem ich mich befreit hatte, war ich sofot umringt von ca 20 Leuten, die alle genau gesehen haben dass allein ich selber Schuld bin un eh betrunken.
Später nach Besuch auf der Wache wieder vor Ort spricht mich ein Herr an dessen Freund das ganze beobachtet hat und ganz anderer Meinung war...
medizinisches Gutachten trotz bestandener MPU?
Hallo,
ich brauche mal etwas Beratung, es geht um folgendes: ich bin Kurierfahrer, und mir wurde Anfang April 25 der Führerschein wegen häufiger Tempoverstöße entzogen, mit der Auflage eine MPU zu machen. Dabei stand ich anfangs in Kontakt mit einer Sachbearbeiterin (ich nenne sie mal Frau S.), die mir durch ihr arrogantes Auftreten aufgefallen ist, es begann damit das ich eine Art Vorankündigung bekommen habe das mir in drei Tagen der Führerschein entzogen wird, dafür sollte ich ein weiteres Schreiben bekommen, dies traf jedoch nicht nach drei Tagen ein, sondern erst nach drei Wochen. Auf meine Nachfrage was dies soll, kam als Antwort von besagter Frau S. das sie im Urlaub war und das ich doch froh sein könne das ich noch drei Wochen fahren durfte.
Soweit, so gut, in der Folge kam es zu einem weiteren Austausch, bei dem die Reaktionen der werten Frau S. jedesmal 4 Wochen auf sich warten ließen, was für mich eine große Belastung darstellte, da ich ja meinen Führerschein möglichst fristgerecht nach der Sperre von 6 Monaten zurück bekommen wollte, immerhin stand auch mein Job als Kurierfahrer auf dem Spiel. Mein Chef hatte mir mündlich zugesagt das er mir meine Tour frei halten wollte, allerdings galt dies nicht für unbegrenzte Zeit. Zu meiner großen Erleichterung wechselte die Betreuung meines Falles bei der Führerscheinbehörde irgendwann zu einer Frau P., diesen Kontakt empfand ich als deutlich angenehmer, sachlicher, und vor allem schneller, da deren Reaktionen bereits nach einer Woche erfolgten.
Ich habe also eine Schulung bei einem Verkehrspsychologen absolviert und dank diesem die MPU auch erfolgreich bestanden, das Gutachten habe ich sofort an die Führerscheinstelle weitergeleitet in der Hoffnung das die ganze Sache damit enbdlich überstanden ist. ZU meinem großen Entzsetzen kam pünktlich nach vier Wochen ein Schreiben der Frau S, in dem diese von mir ein medizinisches Gutachten verlangt, da sie mir unterstellt das ich durch mein Diabetes (Typ 2) einen Insulinmangel habe, was mein Fahrvermögen beeinträchtigen KÖNNTE. Wie das bei einem Typ 2 möglich sein soll entzieht sich bislang meinem Verständnis.
Ausserdem wurde bei mir vor einigen Jahren aufgrund eines Bandscheibenvorfalles der HWS selbige operativ versteift, diues betrifft aber nur das seitliche Kippen des Kopfes, nicht das drehen und nicken, diese Bewegungsoptionen sind völlig uneingeschränkt, und ich verstehe auch in diesem falle nicht wie mich das in irgendeiner Form beeinträchtigen sollte.
Mittlerweile betrachte ich die ständigen Verzögerungen und Anforderungen dieser person als reine Schikane, denn im Rahmen der MPU wurde ich ja auch medizinisch untersucht, wobei auch mein Diabetes und die Versteifung der HWS angesprochen wurden, und die untersuchende Ärztin darin kein Problem geshen hat, was sie auch im Gutachten der MPU-Stelle so eingetragen hat, wodurch Frau S. überhaupt erst davon erfahren hatte. Wir haben hier also eine studierte Ärztin, welche der Ansicht ist das weder Diabetes noch versteifte HWS ein Problem darstellen, aber wenn eine kleine Sachbearbeiterin auf einer Behörde anderer Ansicht ist, dann hat deren Ansicht natürlich ein höheres Gewicht...
Das Angebot meines Chefes mich wieder einzustellen ist übrigens aufgrund der langen Frist inzwischen leider vom Tisch, womit mich die Geschichte auch noch den Job gekostet hat.
Wie kann ich mich gegen derartige Schikanen wehren?
Police Cruise Lights
Die Polizei Hamburg wird nun "Police Cruise Lights" verwenden, also dauerhaft leuchtendes Blaulicht an den Streifenwagen.
Begründung ist die Erhöhung der Wahrnehmbarkeit der Fahrzeuge und die Erhöhung der subjektiven Sicherheit.
Das Dauerblaulicht hat etwa 30 Prozent Helligkeit eines blinkenden Blaulicht.
Und einen deutschen Namen hat das Kind auch: "Polizeiliche Präsenzlicht (PPL)"
Rechtliche Grundlage für diese lichttechnische Einrichtung ist eine Ausnahmegenehmigung nach §70 StVZO.
Im Stadtstaat Hamburg hat sich die dann die Polizei quasi selbst erteilt?
Sinnvoll?
...weil es andere Länder auch machen?
Schädlich?
...weil es irritiert?
...weil es der Alleingang eines Bundeslandes ist?
...weil es Lichtverschmutzung ist?
Wie bekomme ich mein Auto wieder in meinen Zugriff?
Hallo zusammen,
eins meiner beiden Autos habe ich an meine Cousine verliehen. Jetzt stellt sich heraus, dass sie die Wartungsintervalle nicht einhält - und zwar nicht nur geringfügig überzieht, sondern um mehrere Monate, was sicher auch schon Auswirkungen auf die Mobilitätsgarantie hätte.
Da sie auch wieder mit mehreren Monatsraten mit den Zahlungen im Rückstand ist, bin ich mittlerweile ziemlich sauer. Die Frage ist, was ich machen kann, um den Wagen wieder in meinen Zugriff zu bekommen, da sie derzeit nicht einmal auf Anrufe reagiert.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Dass ihr in der Vergangenheit schon einiges anders gemacht hätte, um erst gar nicht in eine solche Situation zu kommen, kann ich mir vorstellen, aber das hilft mir jetzt nicht mehr weiter. Da war ich einfach zu naiv-optimistisch.
Viele Grüße
Kai
Kreisverkehr
Gegeben sei dieser Kreisverkehr.
Nachdem ich hier in den letzten Jahren schon die haarsträubendsten Manöver erlebt habe, möchte ich mich erst einmal nur auf ein Thema konzentrieren: Ab welcher Stelle befinde ich mich als VT auf der Kreisfahrbahn? Insb. von Norden kommend wird mir hier in schöner Regelmäßigkeit die Vorfahrt genommen - so denke ich zumindest, denn ich kann nicht wirklich sagen, ab wann ich überhaupt vorfahrtsberechtigt bin. Wie seht ihr das?
Tempo 50, danach Ortsausgangsschild, und fragen zu Fahrradstraße
Guten Morgen,
In meinem beschaulichen Örtchen wurde auf einer Ortsausgangsstraße ein mobiles Tempo 50 Schild aufgestellt, ohne Zusatzzeichen. Ca 20 bis 30 Meter weiter befindet sich dann das Ortsausgangsschild. Auf der aus dem Ort führenden Straße befinden sich im rechten Begleitgrün Erdarbeiten, weswegen Barken und Absperrungen etwas auf die Straße ragen, geschätzt bis maximal 50cm. Deswegen sollte dort wohl Tempo 50 statt 100 sein, was auch Sinn macht.
Ich gehe davon aus, da nach dem Tempo 50 Schild das Ortsausgangsschild kommt, darf ich dennoch 100 fahren?
2. Fall:
Wir haben in der Nähe einen kleinen Wildpark. Von meiner Ortschaft aus gesehen, ist der nächste Zugangsweg durch eine Fahrradstraße, welche die Beschilderung "Anlieger Frei" hat. Google Maps
Ich komme aus dem Högerdeich, und fahre geradeaus in die Pferdehorster Straße um zur Anholter Schweiz zu kommen. Auf Maps ist es noch keine Fahrradstraße.
Die regionale Politik möchte dies nicht, und es hat sich herumgesprochen dass alle die so wie oben geschildert einfahren, ein Knöllchen/Strafe, was auch immer bekommen.
Für mich befindet sich der Parkplatz der Anholter Schweiz auf der Pferdehorster Straße, also bin ich Anlieger.
Ist es von Bedeutung, ob die Fahrradstraße VOR dem Parkplatz endet? Ich weiß nicht genau ob die Straße komplett eine Fahrradstraße ist, oder nur bis vor dem Parkplatz.
LG
Bahnübergang: LZA-Abfolge "gelb blinkend-rot"
Ich bin zufällig über diesen Artikel gestolpert: Bahnübergang: Wie verhält man sich richtig?
Darin heißt es unter dem Abschnitt "Welche weiteren Signale gibt es?":
Zitat
Lichtzeichen – Diese leuchten wahlweise gelb oder rot auf. In der gelben Phase naht der Zug heran und das Signal blinkt. Nach ca. 3 bis 5 Sekunden springt das Licht auf ein rotes Dauerlicht, das erst erlischt, wenn die Sicherungsphase vorbei ist.
Gibt es solche zweifeldigen Lichtzeichenanlagen an Bahnübergängen, die erst 3-5 s gelbes Blinklicht zeigen und dann auf Dauer-Rot wechseln oder ist das ein Fehler? Aus eigener Beobachtung kenne ich nur die klassische Abfolge Dauer-Gelb, dann Dauer-Rot, so wie sie auch bei zwei- oder dreifeldigen LZA an Straßenkreuzungen ist.
Mit dem E-Auto nach Großbritanien
Hallo,
hat jemand schon Erfahrungen mit der Ladeinfrastruktur in Großbritanien gemacht?
Habe von meinem Arbeitgeber eine Ladekarte von Elli. Leider ist die Dichte der Vertragsladesäulen nicht allzu hoch, sodass ich über zapmap.com mal gesucht habe, welche Anbieter zu meinen Urlaubsplänen passt.
Leider habe ich keine Preise, z. T. keine Bezahlmöglichkeiten etc. bei zapmap, Evolt Network oder InstaVolt gefunden ohne erst irgendwelche Apps downzuloaden. Hat jemand mit den Anbietern schon erfahrungen gemacht?
Oder kann jemand einenn anderen Anbiter empfehlen?
Gruß
Jens
Parkregelung
https://www.verkehrsportal.de/board/index.php?act=attach&type=post&id=6848
Wir sind an einem Ort wo normalerweise 20m absolutes Halteverbot von einem Anwohnerparkbereich abgelöst wird. Nun haben wir eine langwierige Baustelle für die ca. 50m Halteverbot mit Zusatzzeichen Seitenstreifen eingerichtet wurde. Die Schilder stehen innerhalb des abgesperrten Baustellenbereichs und sind durch Baumaschienen verdeckt. Darüberhinaus stehen auch noch irgendwelche anderen Schilder da, die gar nicht für den Bereich gedacht sind und sich widersprechen. Am Ende der 50m steht dann noch ein Halteverbot Seitenstreifen Ende.
Also haben wir nicht nur die falschen Zeichen sondern auch noch einen unüberschaubaren Schilderwald. Und das Ganze in einem Gebiet mit enormen Parkdruck wo das Parken im Halteverbot über Nacht und an Wochenenden meist toleriert wird. Ich versuche falschparken zu vermeiden. Aber in diesem Fall würde ich es evtl. drauf ankommen lassen. Klar, wenn ich die Intension der Beschilderung verstehe sollte ich mich daran halten, aber ein mindestmaß an Beschilderungsstandards sollte man erwarten dürfen. Würde hier die Behörde in der Praxis auf ein Bußgeld bestehen? Würde ein Gericht Abschleppkosten an einem Sonntag bei einer spontanen Materialanlieferung aufrecht erhalten?
Zwei Alkoholfahrten 1,2 Promille und 1,4 Promille
Hey Leute,
Mein MPU Berater meinte, dass ich mit kontrolliertes Trinken die MPU angehen könnte. Er meinte ich soll 3 Monate Trinkpause machen und 3 Monate KT praktizieren.
Würdet ihr sagen, dass dies mit zwei Alkoholdelikten klappen kann ? Außerdem habe ich keine Haare auf dem Kopf und wollte die 3 Monate Trinkpause mit einem
Abstinenznachweis dokumentieren. Aber sowie ich es verstanden habe kann man gar nicht 3 Monate mit Blut oder Urin nachweisen, sondern mindestens nur 6 MOnate?
Ich hoffe, jemand kann mir was genaueres sagen.
Abbiegende Vorfahrtstraße, Busfahrer, fast Unfall, Wandspiegel
Hallo
Heute morgen hätte ich mit einem Bus fast einen Vollkontakt gehabt.
In erster Linie bin ich erstmal erleichtert, dass nichts passiert ist.
Der Schreck sitzt mir trotzdem noch in den Gliedern + die Tatsache, dass der Busfahrer meint im Recht zu sein.. ich das aber anders sehe.
Ort: Eine ( von meiner Fahrersicht) nach links abbiegende Vorfahrtsstraße. An dieser Stelle ist die Hauptstraße auch noch eine Engstelle. 2 Pkws passen im Verkehrsfluß noch aneinander vorbei... ein LKW, lange Sprinter usw schon nicht mehr. Weswegen an der Hauswand ein großer Verkehrsspiegel (oder wie diese Teile auch immer heißen mögen ;-) ) angebracht ist.
Entsprechend der, der Platz von der anderen Fahrbahn benötigt, so dann zuwarten kann und dann.. wenn er sieht dass alles frei ist, dann los fährt.
Heute morgen bin ich an der außenliegenden Fahrbahn besagter engen Kurve gefahren. Kurz vorm Einschlagen des Lenkrads (hatte auch ordnungsgemäß den Blinker gesetzt) fuhr ein mir entgegenkommender Linienbus mit höherem Tempo in die Kurve und war mit dem Fahrerbereich bereits auf meiner Fahrbahn.
Ohne eine Vollbremsung meinerseits hätte geknallt. Der Bus kam mir deutlich schneller vor als sonst. Ich muss täglich mehrfach diese Engstelle befahren. Wenn ich ehrlich bin, mit dem "Einrasen" des Linienbusses habe ich total erschreckt. Zudem war ich absolut auf meiner Fahrbahn.
Nun denn, der Busfahrer verlangte von mir sofort, dass ich rückwärts fahre, damit er an mir vorbei kommt. Er gestikulierte wild..brüllte offensichtlich. Aber da stand ich und habe erstmal den Kopf geschüttelt. Dann öffnete er seine Gasttür und brüllte weiter.. Ich sollte gefälligst sofort zurück setzen.
Ich schüttelte abermals meinen Kopf.. er brüllte weiter. Irgendwann kam er dann total geladen an meine Tür (habe ich hergewunken). Ich sprach ihn erstmal auf seinen Tonfall an, dass er sofort den Ton reduzieren sollte. Er war kurz sprachlos udn entschuldigte sich tatsächlich.. Aber pochte wehement auf sein Recht. Dass er als Busfahrer Vorfahrt hätte..ich hätte schließlich in den Wandspiegel schauen sollen.
Diese Aussage bestätigt für mich, dass er überhaupt nicht vorher abgebremst hat, sondern mit dem Gedanken des vollen Rechts in hohem Tempo in die Kurve gefahren ist + unter Mitnahme meiner KOMPLETTEN Fahrbahn.
Irgendwann bin ich verärgert zurück gefahren.
Ich habe sonst kein Problem, wenn der Bus in der Kurve weit vor mir einfährt, dann bleib ich natürlich rechtzeitig stehen und lass den Busfahrer vorbei.
Was mich an dieser Situation total entsetzt, mit der Aussage des Berufsfahrers, dass er sich, obwohl er wissentlich meine Fahrbahn benötigt.. einfach wild in die Kurve fährt. Irgendwann gibt es Personenschaden. Die Brüllerei des Fahrers (als Vorbildfunktion für die Insassen) mal ganz abgesehen.
Wie seht Ihr das? Hat er recht?
XXX
Angemessene Wartezeit nach Parkrempler wie lang?
Weiss jemand die Angemessene Wartezeit,falls ein Parkrempler passiert,Zeugen es sahen?Denke mal so eine Stunde danach unaufgeforderte Meldung,Zettel an der Windschutzscheibe reicht nicht.Mal angenommen jemand sieht wie ein Parkrempler geschah,Ich zb mit dem Handy jemand anruf keine Polizei und er meint es sei alles ok,Ich somit Spielraum hab und ggf in eine Kneipe geh solang und was trinke,mein Fahrzeug stehen lasse in dem Fall einen Motorroller und bereit bin dafür gerade zu stehen.Es ist nur ein geringer Schaden entstanden etc.Wollte das sowieso unter sich klären,der Mann(Geschädigter ist Dauerparker und hat davon nichts mitbekommen zumal er auch nur selten aus dem Haus kommt.Somit nach 1 Stunde warterei rufe Ich die Polizei um das Warten zu beenden.In dem Fall habe Ich schon 2 Bier getrunken und sagte der Wirt sei mein Zeuge der zwischenzeitlich auch nicht mehr anwesend ist,es wird festgestellt ich habe 0,52 Promille und es wurden festgestellt es ist in der Abbauzeit also glaubwürdig danach sagte Ich Ich fahr jetzt weiter und melde den Schaden meiner Versicherung und das wude akzeptiert.Es ist ein fiktiver Fall