Frage kommt jetzt noch eine mpu?
Hallo
Ich habe noch eine frage zum Thema hatte schon mal einen Beitrag verfasst
Ich habe mich an die führerscheinstelle gewendet hauptsächlich um ein Problem darzulegen das ich aktuell keine post erhalte und habe diesbezüglich eine sachstand frage gestellt zu meinem Führerscheinverfahren vom 03.06.2025 ob noch Maßnahmen seitens der Fahrerlaubnisbehörde erfolgen
Darauf hin wurde mir geantwortet
Original Antwort der führerscheinstelle
Guten Tag,
bezüglich der Fahrt unter Cannabiseinfluss am 03.06.2025 sind derzeit keine Maßnahmen seitens der Fahrerlaubnisbehörde erforderlich.
Meine Frage ist jetzt hat sich die sache also erledigt muss ich noch mit folgen ausser dem Bußgeld rechnen ?
Ich bedanke mich im voraus bei euch
Ersatzteil - SeatLeon - Rückfahrkamera - Was ist richtig?
Hallo zusammen,
leider ist meine Kamera nun ebenfalls defekt (Feuchtigkeitsschaden)..., obwohl dies unter anderem ein bekanntes Problem von Seat ist wird keinerlei Kulanz gezeigt...
Ich bin nun nicht wirklich bereit die vollen Kosten über VW/Seat laufen zu lassen (500 Euro), dementsprechend würde ich mir gerne anderweitig ein Ersatzteil beschaffen.
Habt ihr diesbezüglich Erfahrungswerte gesammelt?
Die Daten meiner Kamera lauten wie folgt:
5WA.980.556.A
Muss ich zwingend diese Kamera erneut kaufen/einbauen? Oder darf hinten auch ein B, C, D etc. stehen?
Vielen Dank für eure Unterstützung und Erfahrungen.
Freundliche Grüße
Alkohol-MPU...BAK 2,5,
Guten Morgen zusammen,
erst einmal ein großes Lob an die vielen Helfer und Unterstützer in diesem Forum. Ich lese hier seit ein paar Tagen und bin begeistert welch eine Fachkompetenz hier vorzufinden ist und das auf freiwilliger Basis.
Ich wurde im Januar 2024 mit 2.54 Promille BAK mit Auto dem Angehalten.
Ich habe kurz darauf mit der Abstinenz Angefangen und habe und habe eine 6-monatige Urinprobe gemacht.
Im Oktober 2024 habe ich eine MPU gemacht das Ergebnis war negativ. Da ich auf mein Ergebnis recht lange warten musste habe habe ich seit November 2024 eine Abstinenz mit Haarproben gemacht.
Von Februar 2024 – Oktober 2024 habe ich einen MPU Vorbereitungskurs gemacht. Bei einen VP ware ich auch und an einem Suchtprävetionsseminar habe ich auch Teil genommen.
Im Februar habe steht jetzt meine nächste MPU an.
Ich habe hier meinen erarbeiteten FB
Gruß
Warum ich heute bei der MPU bin?
Ich bin heute hier, um mit Ihrer Hilfe die Zweifel der FEB auszuräumen.
Tathergang
1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(Wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
Es war am 13.1.24 ich habe zu Hause Feierabend gemacht und wollte danach noch das Bundesliga Abendspiel im Vereinsheim Anschauen. Ich bin um 17.00 ins Vereinsheim gefahren um die Zusammenfassung von dem Nachmittag spielen und den Vorbericht vom Abendspiel anschauen. Es
war schon eine gute und Ausgelassene Stimmung an dem Abend unter Freunden wo ich dazu gekommen bin. Ich habe in der Zeit von 17.00 – ca. 22.20 Uhr 12 Bier (0,5l) getrunken. Gegen 22.240 wollte ich nach Hause laufen. Da es in dieser Nacht recht kalt war und ich keine Jacke dabei hatte bin ich auf die Dumme Idee gekommen ich könnte ja nach Hause fahren). Nach ca. 200m wurde ich von der Polizei aufgehalten zur einer Allgemeinen Verkehrskontrolle. Es wurde ein Alkoholtest gemacht und danach noch eine Blutkontrolle. Bei der Blutkotrolle hatte ich 2,54 Promille
2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)
12 Bier, á 0,5 Liter
Von ca. 17:00 Uhr bis ca. 22:20 Uhr
Blutentnahme 23 Uhr
Mann 75kg x 0,7 = 52,5
Trinkbeginn 17:00 Uhr
Blutabnahme 23:00 Uhr
Resorptionsfaktor Bier 30%
12 Bier a 20 g Alkohol = 240 g Alkohol
240 / 52,5 =4,57 x 0,7 = 3,19
3,19 - 0,9 (6x0,15Abbau) = 2,29 Prom.
3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
Ich bin 200m gefahren bis ich Angehalte wurde. Insgesamt wollte ich ca. 1000m fahren
4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)
Ich habe mir zu diesem Zeitpunkt ehrlich gesagt, gar keine Gedanken gemacht, ob ich noch fahren kann oder nicht.
Ich bin eingestiegen und losgefahren.
5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Gar nicht. Unter Alkoholeinfluss hatte ich mir danach keinen Gedanken dazu gemacht.
6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?
Ja 2010 mit 0,3 Promille
7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
In der Zeit wo ich der Führerschein hatte bin ca.100- 150 mal mit Alkoholeinfluss Auto gefahren. Es passierten aus purer Selbstüberschätzung und Gleichgültigkeit. Es gab auch bestimmt Restalkoholfahrten die mir schlichtweg nicht bewusst waren. Mir ist bewusst geworden nach dieser fahrt, wie gefährlich es ist, alkoholisiert zu fahren. Da die Reaktionszeit ablässt und ich dadurch nicht mehr Vorausschauend fahre. Nach der Vorbereitung ist mir auch erst bewusst geworden wie lang es dauert bis so große Mengen Alkohol erst abgebaut sind.
Exploration
8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)
Es war im Alter von 16 Jahren wo ich das erste Mal Alkohol getrunken habe, Es war ein Geburtstag
9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
In der Zeit zwischen 16 und 18 Jahren habe ich 1-2x im Monat Alkohol getrunken ca. 1-2 Bier.
Zwischen der Zeit von 18 – 27 Jahren habe 2x Monat 3-5 Bier0,5L getrunken.
Von 27 – 35 Jahren 2-4 Monat 3-5 Bier0,5L
(Ich hatte in der Zeit auch zwei Beziehungen die eine über 4 Jahre und die andere 10 Jahre in der Zeit habe ich nicht so viel Alkohol getrunken.)
Erst in den letzten 1,5 – 2 Jahren nach Ende der damaligen Beziehung habe ich mehr Alkohol getrunken. Hier habe 1x unter der Woche 1-2 Feierabendbier getrunken. Am Wochenende 3-4 pro Monat bis zu ca. 10 Bier.
10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
16 –18 Jahren 1-2 Monat 1-3 Bier 0,5L
18 – 27 Jahren 2x Monat 3-5 Bier 0,5L
27 – 35 Jahren 2-4 Monat 3-5 Bier 0,5L
35 – 38 Jahren Menge wie an der TF 1-2 Monat ansonsten 3-4x Monat 5-8 Bier
1x unter der Woche 1-2 Bier
Zuhause alleine habe ich nie getrunken.
Sekt und Schnaps mochte ich nie habe ich zwar mit 18-19 Jahren 1-2 mal probiert schmeckte mir aber nicht.
11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
In Gesellschaft mit Freunden oder Arbeitskollegen. In Disko, Kneipen, Festen oder privaten Feiern.
12. Warum haben Sie getrunken?
Äußere Motive
In dem Kreis wo ich aufgewachsen bin, war der Alkohol ein ständiger Begleiter und gehörte einfach dazu. Zu jedem Anlass wie Fest, Geburtstag, Grillen usw. wurde immer getrunken. Der Alkohol hat die Laune angehoben, die Kommunikation geöffnet.
Aufgrund von meinem zurückhaltenden Charakter und Schüchternheit zwischen 16 – 22 Jahren war es mir immer schwierig ins Gespräch mit Leuten kommen, Alkohol hatte es erleichtert.
Später war der Alkohol für mich auch als Belohnung nach der Arbeit und Stress, als Schalter um mich von der Arbeits-und Stressgedanken abzustellen.
Innere Motive
Da in meinem Damaligen Freundeskreis ein gewisser Alkoholkonsum normal war (so wurde z.B. zum Vorglühen vor Disco besuchen schon meist das eine oder andere Bier getrunken), habe ich mich damals versucht über das Trinken zu integrieren, da ich durch den Alkohol lockerer wurde und ich mit neuen Leuten auch besser sprechen konnten. Als ich dann 2013 zwei Unfälle hintereinander hatte und ich fast ein Jahr Krank geschrieben war (3 Monate Mittelfuß ausgekapselt und danach gleich eine schwere Handverletzung) wurde mein Konsum langsam mehr da ich mit mir nicht wusste ich machen sollte und ob ich meinen Beruf und mein Hobby weiter Ausüben kann. Als ich nach meiner Krankheitszeit, Krankengymnastik wieder meine Arbeit Ausführen konnte wurde der Konsum wieder weniger.
Als sich dann ca. ein halbes Jahr später meine damalige Freundin von mir getrennt hatte wurde der Konsum wieder langsam mehr, da ich merkte, dass ich meine Sorgen kurzfristig mit Alkohol betäuben konnte. Als ich dann ein dreiviertel Jahr Später wieder eine Freundin kennen lernte nahm diese auch wieder ab.
Ein gutes Jahr Später wurde mir auf der Arbeit die Position zum Werkstattleiter Angeboten. Ich war von jetzt auf nachher für die ganze Werkstatt zuständig und ich wollte meinen Chef, die Kollegen die Kunden nicht enttäuschen. Bei schweren Fehlern wollte ich auch niemanden dazu holen. So nahm ich die negativen Erfahrungen Woche für Woche mit nach Hause und versuchte sich selbst zu verarbeiten. Hier nahm dann der Konsum wieder zu da ich für Kurze Zeit am Wochenende den Stress von der Arbeit vergessen konnte
Ca 2 Jahre vor meiner Trinkfahrt trennte sich meine Freundin mir. Wir standen in den Planungen von einem Haus Bau und ich hatte auch schon den Bauplatz gekauft und mich in Finanzielle Schulden gebracht. Zur gleichen Zeit habe übernahm ich eine Führungsposition und war Chef von der ganzen Filiale. Für meine neuen Job gab es keine Einweisung oder Übergabe, sodass ich mir alles selber aneignen musste. Ich war der Meinung, dass ich alle Themen in der Hand haben müsste und habe die ganze Verantwortung an mich gezogen, damit ich allen Mitarbeitern und Vorgesetzten zufrieden stellen kann. Somit war ich auch ca. 50-60 Stunden die Woche auf Arbeit. So nahm ich meine negativen Erfahrungen Tag für Tag nach Hause und versuchte ich sie selbst zu verarbeiten. Meine Familie oder Freunde wollte ich auch nicht mit meinen Themen belasten, auch weil ich der Meinung war, dass sie das so oder so nicht verstehen werden. Weil sie ja gar nicht wissen wie es bei mir auf der Arbeit Aussieht. Zudem wollte ich mit meinen Problemen keinen auf die Nerven gehen. Auch war ich der Meinung, dass ich kennen Hilfe brauche um meine Probleme aufzuarbeiten. Getreu dem Motto: Da beiße ich mich alleine durch!
Somit wurden die Trinkanlässe am Wochenende mehr um von dem Ganzen Stress Abschalten zu können.
13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)
Bei wenig Alkohol wurde ich ausgelassener, entspannter und hatte Spaß. Lockere Sprüche und Witze waren bei jeder Feier dabei.
Konversationen über Politik oder gesellschaftliche Themen wurden locker aber intensiv geführt, der Alkohol hat hier die Diskussionsfreudigkeit im positiven angeregt.
Allgemein herrschte in mir eine entspanntere Stimmung und ich hatte das Gefühl, dass mein Stress und Nöte nicht gegenwärtig waren. Ich habe dann gerne getanzt, gelacht und ausgelassen gefeiert.
Bei viel Alkohol wurde immer noch gescherzt, aber auf einem wesentlich niedrigeren Niveau.
Die Konversationen wurden inhaltsleerer und lauter.
Die Sprache wurde verwaschener und man hat sich nicht mehr über komplexere Themen unterhalten.
Ich wurde hemmungsloser und risikofreudiger.
Ich wurde dann irgendwann müde und träge und wollte nur noch nach Hause.
14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Meine Freunde waren mindestens auf dem gleichen Level mit mir und bei den Arbeitskollegen bin ich auch nicht aufgefallen. Ich war nie aggressiv oder laut. Nur Meine Familie hatte sich Gedanken gemacht um die Alkoholmenge, die ich trinken konnte. Ich hatte es aber nie wahrgenommen und ignoriert. Ich konnte es damals noch nicht reflektieren.
15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Natürlich gab es die eine oder negative Auswirkungen, wie der Kater am nächsten Morgen oder eine Leicht Müdigkeit das war aber nach 1-3 Stunden weg. Das letzte 1 Jahr vor meine TF hat ich ab um zu mal Gelenkschmerzen.
Mein Umfeld hat nicht unter meinem Alkoholkonsum gelitten. Ich bin da “pflichtbewusst” genug gewesen, bzw. wollte ich natürlich auch hier keinen enttäuschen. Ich hab keine Verabredungen verschoben, keine Termine verpasst, grundsätzlich würde ich sagen, dass sich die Auswirkungen nur auf mich beschränkt hatten.
16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
Ja. Bis zur meiner TF. Heute lebe ich abstinent.
17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?
Nein, ich wurde nach hohem Alkoholkonsum immer müde. Das war für mich immer der Punkt, ins Bett zu gehen
18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?
Nein
19. In welcher Kategorie eines Alkoholes trinkenden Menschen haben Sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)
Früher hatte ich mich als viel Trinker, aber nicht gefährlich eingeschätzt denn es gab immer wieder Leuten in meinem Umfeld die mehr konsumiert hatten, ich hatte nie Entzug Erscheinungen, und spürte kein körperliches Verlangen nach Alkohol. Heute weiß ich, dass mein Konsum extrem hoch war und extrem gefährlich. Ich hatte mir unbewusst eine sehr hohe Alkoholtoleranz angeschafft. Ich war wohl nicht alkoholabhängig, aber auf dem besten Weg zur Abhängigkeit.
Heute und in Zukunft
20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
Nein
21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
Seit der TF am 13.1.24 habe ich am 20.9.24 ein Bier 0,33l getrunken hier hat mein Bruder bekannt gegeben, dass es zum 1mal Vater wird
Seither lebe ich Abstinent
22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?
Nein
23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Ich habe mich bewusst aus mehreren Gründen entschlossen keinen Alkohol mehr zu trinken. Mir ist klar, dass weitere Konsum definitiv zur Alkoholabhändigkeit führen wird und zu dem erheblichen Schaden in meinem Körper.
Heute geht es mir ohne Alkohol viel besser. Ich habe erkannt, dass ich mit Alkohol nicht mehr umgehen kann und kein kontrolliertes Trinken möglich ist. Es ist zu gefährlich. Im Verlauf meiner Abstinenz hatte ich festgestellt, dass ich kein Alkohol mehr brauche um Spaß zu haben oder meine Probleme zu bewältigen. Der Alkohol hatte verhindert, dass ich mich mit meinen Problemen auseinandersetze. Ich habe Alkohol als Ausgleich und Entlastung genutzt, als Hilfsmittel eingesetzt um mir die Entspannung zu gewährleisten. Jetzt habe ich viel bessere Hilfsmittel. Ich habe jetzt Hobbys. Ich fahre jetzt gerne Fahrrad und gehe mit meinen Freunden wandern. Ich habe wieder mehr Zeit und Lust meine Oldtimer zur restaurieren. Ich investiere meine freie Zeit in meine Familie und mich selber. Ich stehe meiner Familie immer zur Verfügung. Ich kann gut schlafen und habe keine Scham über meine Probleme oder Gefühle mit anderen Leuten zu reden. Ich habe gelernt anders auf Auslöser zu reagieren, weil die Auslöser wird es immer geben. Auch finanziell ist es viel besser. Meine emotionale Lage ist deutlich besser. Und die Wertschätzung über mich von meinen Freunden und meiner Familie ist wirklich super. Diese Freiheit will ich nicht mehr hergeben.
24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Nach der TF hat in mir Schalter umgelegt und ein Änderungsprozess gestartet. Ich war der Meinung, dass ich meinen Konsum unter Kontrolle habe. Ich habe mich selbst angelogen, dass mein Umgang mit Alkohol normal ist. Ich dachte, wenn ich kein körperliches verlangen nach Alkohol habe, dann ist noch alles in Ordnung. Ich habe Alkohol nur am Anfang meiner Alkoholkarriere aus Geschmacksgründen getrunken, aber die Letzen Jahren war es definitiv aus Wirkungsgründen. Anstatt mich richtig zu entspannen, hatte ich mir so eine Art Alkoholentspannung vorgetäuscht. Durch TF bin ich aufgewacht und verstanden wie gefährlich mein Verhallten und Umgang mit Alkohol war. Ich hatte mich und anderen in große Gefahr bringen könnten. Wie würde ich jetzt leben, wenn ich jemanden tödlich verletzt hätte? Auch die Mengen von Alkohol, die ich vor dem TF getrunken hatte, haben mich fast umgehauen, nach dem ich es analysiert und begriffen hatte
25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Es hat fast 9 Monaten gedauert bis ich verstanden hatte, dass es komplettes Verzichten auf Alkohol sein muss. Nach dem TF war ich erstmal entsetzt, wie es passiert ist. Im ersten Monat hatte ich immer und wieder diese Situation mit TF im Kopf gehabt und darüber nachgedacht. Was mache ich jetzt? Ich hatte immer noch alles in mir gehalten. Erst nach Gesprächen mit meinem VP war mir klar, dass das Motto „ich komme schon alleine durch „nicht funktionieren wird. Es ist sehr schwer ohne fremde Hilfe sich komplett zu ändern. Ich habe meine Scham überwunden und angefangen mit meinem Bruder und meinen besten Freunden um mich selbst, um meine Gefühle und Probleme zu reden. Es war nicht so einfach zugeben, dass ich auch meine Schwäche habe. Aber dies fuhr zu einer großen Erleichterung in mir. Anfangs motivierte mich nur mein Führerschein, aber je weiter ich durchkämpfte desto mehr wurde klar, dass es doch um mein zukünftiges Leben geht. Und ohne Umfeld Wechsel und ohne Unterstützung von Angehörigen wäre es nur sehr schwer bzw. kaum realisierbar. Die Kumpels wo meine Entscheidung auf Alkohol zu verzichten nicht verstehen und akzeptieren. Dies führten dann zum Auflösen unserer Freundschaft und Abbruch allen Kontakten von meiner Seite. Natürlich hatte ich auch die Zeiten, wo ich auf Gedanken kam, meine Probleme und Stress, die ich immer wieder kriegen werde, wieder mit Hilfe vom Alkohol auf die schnelle zu löschen. Aber ich hatte vom VP gelernt, dass wenn ich 5- 10 Minuten abwarte, und in dieser Zeit mich beschäftige- eine Runde um Haus spazieren, reicht es um den Gedanken zu entkommen.
Nach einem längeren Gespräch mit meinem Chef habe ich es Beruflich jetzt ruhiger im Job. Ich fange immer um 7.30 Uhr an und um halb 5 habe ich Feierabend. Ich habe jetzt viel weniger Stress bei der Arbeit. Meine Arbeitsweise ist komplett anders. Ich mache nur die Aufgaben, die ich machen muss. Ich muss nicht unbedingt alles für alle machen. Die arbeite nicht mehr als 40 Stunden in der Woche.
26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?
Durch meine zwei besten Freunde habe ich neue Freunde kennengelernt, die ohne Alkohol auch Spaß haben können. Wir machen gemeinsam Grillfeste, Gruppenspiele und Ausflüge. Ich genieße
jetzt mein Leben voll, habe kein Problem über meine Gefühle zu sprechen. Ich bin viel fitter und habe ein paar Kilo abgenommen ohne Diät zu machen. Keine Probleme mehr mit Gelenken. Mein Schlaf ist viel besser geworden.
Mein Leben hat sich ins positive geändert. Ich bin voll aktiv habe mehr Zeit für meine Familie und Hobbys. Die Wirkung, die der Alkohol bei mir erzeugt hatte, erreiche ich jetzt auch ohne Alkohol. Mir werden immer die Komplimente von Verwandtschaft und Umfeld gemacht. Ich bin selbst stolz auf mich.
27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?
Mir geht sehr gut, so gut wie nie früher. Und ich will, dass es so bleibt. Seit über 1,5 Jahren lebe ich schon abstinent und habe meine Strategie immer weiterentwickelt. Ich habe meine Schwachstellen erkannt und Stoppschilder aufgestellt. Mir ist bewusst, dass ich Stress und negative Gefühle nie ausschließen kann und die werden immer wieder kommen. Die ganze Sache kann ich jetzt mit meinen Angehörigen und besten Freunden ohne Problem ansprechen. Ich will auch niemanden mehr irgendwas beweisen. Ich habe mir eine Gelassenheit antrainiert, dadurch wird die Rückfallrisiko in kritischen Situationen enorm reduziert. Ich habe heute die bessere Möglichketen, bessere Werkzeuge als Alkohol um mich zu entspannen. Stress baue ich mit meinem Hobby ab oder setze mich auf den Fahrrad und fahre paar Stunden durch den Wald. Mein Umfeld heute ist komplett anders. Sollte ich jemals in Gefahr geraten werde ich sofort handeln. Meine Angehörige wissen Bescheid und sind für mich immer da. Ich habe auch zum Notfall die Nummer des VP immer parat, sodass ich schnell Gespräch führen kann. Alkohol hat nichts mehr bei mir zu Hause zu suchen. Obwohl ich jetzt viel Leistungsfähiger bin passe ich immer auf, dass Balance zwischen Arbeit und Privatleben im Gleichgewicht bleibt.
28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(mit Begründung)
Die Gefahr, wieder in alte Gewohnheiten zurückzufallen, ist stets präsent und in meinem Bewusstsein fest verankert. Ich habe mir während meiner Zeit vor der TF eine hohe Alkoholtoleranz angetrunken, die für immer bestehen bleiben wird.
Durch meine nachhaltige Lebensumstellung und den Verzicht auf Alkohol, schätze ich diese Gefahr aber sehr gering ein.
Nichtsdestotrotz kann ich aber in unwahrscheinliche Situationen geraten, die eine Gefahr darstellen. So kann es zum Beispiel dazukommen, dass meine Familie oder meinen zwei besten Freunden, die meine festen Gesprächspartner sind, Teil eines Konflikts werden, den ich dann mit einem der beiden besprechen und bewältigen kann.
29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Da ich Abstinent lebe
30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
Ich bin froh und dankbar, dass an diesem Tag an dem ich die TF hatte nichts passiert ist!
Siegel am vorderen Kennzeichen überklebt
Ich habe es heute erst bemerkt, es kann aber schon vor Wochen oder gar Monaten passiert sein.
Irgendjemand hat es anscheinend Spass gemacht das Siegel am vorderen Kennzeichen mit einem kleineren runden Aufkleber mittig zu überkleben. Der sitzt so fest, dass ich beim Entfernen vermutlich nicht nur diesen Aufkleber abkratze sondern das Siegel teilweise gleich mit.
Muss ich da jetzt etwas befürchten (das Siegel ist ja noch da
)?
Kann man einfach zur Zulassungsstelle, das vordere Kennzeichen dort auf den Tisch legen und ein neues Siegel überkleben lassen? Kostet das was?
Krankt das System „Freigabe gegen Einbahn für Radverkehr“?
Radeln in und gegen Einbahn sollte ja eigentlich das Radfahren fördern, indem für Kfz erforderliche Umwege abgekürzt werden können. Allerdings erlebe ich regelmäßig, insbesondere in engen Einbahnstraßen, daß Kraftfahrer denken, daß sie automatisch in der „richtigen“ Einbahnrichtung Vorrang vor allem (erlaubten) Gegenverkehr haben, insbesondere wenn parkende Fahrzeuge auf ihrer Seite eigentlich den Vorrang des Gegenverkehrs gebieten. Oft wird dann links gefahren und so das Passieren des Fahrzeugs durch den Radfahrer völlig unmöglich gemacht. Gerade vorhin wurde ich wieder in einer freigegebenen Einbahnstraße darauf hingewiesen, ich sei als Radler in „falscher Richtung“ unterwegs. Ausnahmsweise fuhr der Kraftfahrer dann rechts ran und ließ mich passieren, ohne daß ich absteigen und als Fußgänger weiterlaufen mußte.
Einige ältere Semester schauen als Fußgänger auch nur in die „richtige“ Richtung, bevor sie als Fußgänger eine Einbahnstraße überqueren. Als Radfahrer aus der anderen Richtung mußt du höllisch aufpassen, damit dir kein Fußgänger vors Rad läuft.
Gehört die Freigabe gegen Einbahn so wie sie ist reformiert und überarbeitet? Sollte die Polizei, Verkehrswacht & Co. über die Medien mehr über die Radfreigabe informieren?
FS nach 15 Jahren wieder, Prüfung? Wann beantragen?
Hallo Zusammen,
ich habe meinen Führerscheinverlust nun knapp 14 Jahre ausgesessen ohne eine MPU zu machen .
Im Mai 2012 habe ich aufgrund einer Trunkenheitsfahrt (1,68 Promille) meinen FS verloren (Ja ich weiß, es war unverantwortlich und dumm!). Ich habe den FS in dieser Zeit nicht neu beantragt und habe mir auch nichts zu Schulden kommen lassen.
Nun zu meinen Fragen an euch:
1.) Am 21.05.27 verjährt meine TF, kann ich dann tatsächlich am 22.05.27 mit allen Dokumenten den FS neu beantragen?
2.) Ich hatte den FS knapp 4 Jahre bevor ich ihn verloren habe. Ich gehe davon aus, dass ich die praktische Prüfung nochmals ablegen muss, richtig?
3.) Falls 2.) mit ja beantwortet wird, kann ich die Prüfung im Vorfeld machen, sodass ich am besagten Tag mit einer bestandenen Prüfung beim Amt stehe?
4.) Wenn ich die Prüfung noch ablegen muss:
Welches Datum der Prüfung wird dann auf dem FS stehen, da der erste FS-Erwerb im Jahre 2008 war?
Ich würde mich über eure Erfahrung und Einschätzung sehr freuen. Falls Ihr Tipps habt, immer her damit!
Bitte keine Moralaposteln, ich bin mir absolut bewusst, das ich scheiße gebaut habe und das es mit Sicherheit nicht wieder vorkommt! Alkohol ist aus meinem Tag gestrichen.
Liebe Grüße und DANKE!
Suizidgedanke und Alkohol
Hallo und schönen Abend,
ich mache es kurz.
Am Sonntag habe ich eine Story gepostet, wo ich gemeint habe und mit einen Messer angedeutet habe, wie könnte ich mir die Pulsader aufschneiden, das hat eine Kollegin gesehen und die Polizei alermiert.
Darauf hin kamen diese und hatten mich zwangseingeweist in die Psychatrie, da ich auch unter alkohlkonsum lag.
In der Psychatrie hat kam ein Alkholtest raus mit 2,73 Promille, was klar nicht zu verhamlosen ist. Ich habe auch davor länger im hin und wieder was getrunken. Im Abstand von ca. 1 Woche. Nur diesesmal hatte ich schon Freitag, Samstag getrunken. Am Sonntag leider die Körnung.
Ich bin am nächsten Tag wieder raus aus ohne eintrag das ich suizid gefärdert wäre. Aber im Arzt bericht steht Alkoholabhänikeit.
Ich habe lange nicht getrunken und das war ein Anlass wegen Trennung zu trinken.
Würde nie ins Auto steigen unter Alkoholkonsum. Aber das wird einen wohl nicht gelaubt.
Bekomme ich jetzt den Führerschein weg. Da die Polizei ja verpflichtet ist die Führescheinstelle anzuschreiben
War doch nicht so kurz.
Danke
Düften Teile des Fahrzeugs über eine Parkstandsmarkierung ragen?
Hallo!
Ich würde mich zu folgendem Sachverhalt über Eure Einschätzung/Hilfe sehr freuen:
Gegeben ist:
- ein Parkplatz für E-Fahrzeuge
- Markiert als 2,00 x 6,00 m große Box mit Z 295 am Fahrbahnrand (Längsstellplatz)
- Parkplatz ist beschildert mit Z 315 + ZZ 1010-66 "Elektrofahrzeuge" + ZZ "während des Ladevorgangs"
- Restfahrgassenbreite neben dem Parkplatz: 5 Meter
Meine Fragen:
1. Muss ich mein Fahrzeug innerhalb dieser Flächen aufstellen oder ist es unproblematisch, wenn die Tankklappe oder der Außenspiegel über das Z 295 hinaus in die Fahrbahn rein ragt?
2. Darf das Fahrzeug vorn oder hinten über das Z 295 vohinausragen (bspw. Stoßstange raußerhalb der Markierung)?
3. Wer haftet bei einem Unfall, wenn ein Radfahrer am Ladekabel hängen bleibt, welches über die weiße Fahrbahnmarkierung hinaus ganz leicht in die Fahrbahn ragt (nur 10 cm). Ladeöffnung am Fahrzeug hinten links.
4. Wer haftet, wenn ein Radfahrer am Außenspiegel hängen bleibt, der 20 am in die Fahrbabn ragt?
Vielen Dank für Eure Einschätzung!
Roman
Als Radfahrer Bordsteinkante spitz überfahren = grob fahrlässig
Es geht um [url="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7%2520U%25208%2F25&Suche=OLG%20Schweswig%20Az.%3A%207%20U%208%2F25"]OLG Schleswig, 02.04.2025 - 7 U 8/25:
Eine Radfahrerin tourt mit Leihrad am Timmendorfer Strand herum und bleibt an einer Bordsteinkante hängen, die sie im spitzen Winkel überfährt, stürzt und sich dabei schwer verletzt.
LG und OLG weisen die Schadenersatzklage gegen die Gemeinde (Verkehrssicherungspflicht) ab: Wer mit dem Fahrrad in einem spitzen Winkel über die Kante eines Bordsteins fährt, agiert grob fahrlässig.
So lange es sich um eine normale Straße mit Fahrbahn und Gehweg handelt, kann ich das Urteil nachvollziehen. In einem Artikel zum Urteil steht aber, es handele sich beim Unfallbereich um einen vbB. Radfahrer und Fußgänger dürfen die Straße in ihrer gesamten Breite nutzen, einen Gehweg und entsprechend Bordsteinkante dürfte es bei ordentlicher Planung also gar nicht geben.
Sähe in einem vbB das Urteil u.U. anders aus, gerade wenn die Bordsteinkante erst kurz vor dem Überfahren zu erkennen ist?
Modellberechnung Räumphase Rechtsabbieger nach RiLSA
Modellberechnung Räumphase Rechtsabbieger nach RiLSA
Für diese Kreuzung interessiert mich mal die amtliche Berechnung nach RiLSA für die von Westen kommenden Rechtsbbieger nach Süden in die Straße Döppersberg. Es geht nicht um Millisekunden, eher darum ob ich das Prinzip verstanden oder etwas vergessen habe.
Wir haben hier von Westen die Haltlinie, nach einem Meter fängt die 4m breite Fußgänger- gefolgt von 4m Radwegefurt an (Furt I, grün hinterlegt). Den Radius berechnet man in Mittellage der Fahrspur?
Um die Ecke haben wir erneut eine je 4m breite Furt für Rad- und Fußgänger (Furt II, gelb hinterlegt).
So wie die Ampel geschaltet ist, dürfte es legal sein, zunächst Fuß-/Radverkehr an Furt I Grün zu signalisieren,
Um die Räumphase zu berechnen, würde ich folgendermaßen vorgehen:
Berechnung der Räumphase für grüne Furt I :
===========================================
Zul. Fahrzeuglänge = 18,75 m (Gelenkbus)
+ Haltlinie 1,50 m
+ Furten 8,00 m
= Wegstrecke, bis Fz. die Furt verläßt 28,25 m
===============================================
Anzusetzende Geschwindigkeit beim Abbiegen: 20 km/h entsprechend 5,55… m/s
Zeit für 28,25 m bei 5,55… m/s = 5 Sekunden (gerundet)
Berechnung der Räumphase für gelbe Furt II:
===========================================
Zul. Fahrzeuglänge = 18,75 m (Gelenkbus)
Zurückzulegende Wegstrecke ~ 26,00 m (den Radius habe ich lediglich geschätzt)
= Wegstrecke, bis Fz. die Furt verläßt 44,75 m
Zeit für 44,75 m bei 5,55… m/s = 8 Sekunden (gerundet)
Kommt man bei amtlicher Berechnung sinngemäß auf das gleiche Ergebnis, und wo sind die Unterschiede zwischen amtlicher und meiner Modellrechnung?
TF 1,60 BAK
Hallo Zusammen,
ein frohes neues Jahr in die Runde.
Ich bin schon seit längerem stiller Mitleser. Ich finde es mehr als klasse, wie hier die Leute unterstütz und beraten werden. Dickes Lob.
Zu meiner Person; ich bin 43 Jahre alt, 66kg, verheiratet, 2 Kinder.
Was ich mir hier erwünsche:
Einschätzungen, Kritische Fragen, zusätzliche Vorbereitung, Tipps für die MPU
Ich würde jetzt direkt mit dem Kurzfragebogen einsteigen:
1. Was ist passiert?
Am 23.02.2025 war ich am frühen Abend, nach einem Fußballturnier unseres Sohnes, noch am Sportplatz. Ich habe mich hier mit verschiedenen Eltern aus unserer Mannschaft unterhalten. Währenddessen habe ich ein 0,5l Bier getrunken. Dies war gegen 17.00. Irgendwann hatte ich mitbekommen, dass sich verschiedene Elternpaare für eine Party in einer Almhütte in einem nahegelegenen Nachbarsort verabredeten. Ich habe mich dafür entschlossen, mit den anderen mit auf die Party zu kommen.
Mit einem der Väter hatte ich ausgemacht, dass er mich mit seinem Auto gegen halb 10 abholen würde. Wir hatten ausgemacht, dass wir kurz vorher nochmal schreiben.
Gegen 18.30 bin ich mit dem Auto vom Sportplatz heimgefahren.
Nachdem ich den Vater gegen 21.15 kontaktiert hatte, hat er mir geantwortet, dass das Auto zwischenzeitlich voll besetzt sei.
Somit hatte ich dann entschieden, dass ich selbst mit unserem Zweitfahrzeug zu der Veranstaltung fahre. Der Plan war, wie schon so oft vorher, dass ich mit unserem Auto hinfahre, und wir einen Bus für die Rückfahrt nehmen. Wir hatten bereits zu dem Zeitpunkt, als wir überlegt hatten ob wir auf die Party mitgehen geprüft, ob und was für Busverbindungen für die Rückfahrt zur Verfügung stehen. Es bestanden 2 Möglichkeiten: 0:50 und 1:53. Das Zweitfahrzeug war bewusst gewählt, da unser Hauptfahrzeug mein Dienstfahrzeug ist. Wenn ich die Möglichkeit habe zu entscheiden, welches Fahrzeug irgendwo über Nacht steht, bevorzuge ich immer das private Auto.
Ich bin dann gegen 21:20 losgefahren. Kurz vor 21:30 sind wir bei der Almhütte angekommen. Ich habe einen Parkplatz so ausgesucht, dass ich unser Auto beruhigt stehen lassen konnte.
Als wir uns dann alle in der Almhütte eingefunden hatten, haben sich die anderen als erstes Drinks wie Jacky-Cola bestellt. Ein Teil der Leute war bereits mit dem Eintreffen gut angetrunken. Ich trinke normalerweise keine Longdrinks in irgendeiner Art, Schnaps trinke ich generell nie. An diesem Abend war ich verunsichert, da sich keiner einfach ein Bier geordert hat. Also habe ich mich für einen Gin Tonic entschieden. Ich gehe von 4 oder 6CL Gin aus.
Mit dem ersten Schluck hatte ich direkt zu meiner Frau gesagt, dass ich das nicht weiter trinken kann, das gerät außer Kontrolle.
Also habe ich beim zweiten Getränk auf Weißweinschorle umgestellt. Wir haben uns dann untereinander lautstark unterhalten (wegen der Musik..)
Beim zweiten oder dritten Weinschorle sind viele von unserer Gruppe bereits auf der Tanzfläche gewesen. Ich bin da eher verklemmt, auch weil ich eher schlecht tanze. Ich wollte da aber eigentlich auch mitmachen, was ein Grund war mehr Weinschorle zu trinken. Es war auch ein Kollege dabei, den ich aus dem Geschäft kenne. Er war sehr gut angetrunken und hat lauthals Mist rausgeredet. Auch hier wollte ich ordentlich mitmachen. Das war ein weiterer Ansporn um auf einen ähnlichen Alkohollevel zu kommen.
Das ganze hat dazu geführt, das ich ca. 6-7 , 0,25l Weißweinschorle getrunken habe.
Ich weiß noch, dass ich 2-3 mal beim Bestellen des nächsten Weißweinschorles gedacht habe, „man machen die dicke Schorle“. Gefühlt waren immer 200ml Wein und 50ml Sprudel drin. Ich weiß natürlich nicht ob alles so gemischt waren.
Zwischenzeitlich war auch klar, dass wir den späteren Bus um 1:52 nehmen.
Ich kann mich nicht an alle Details genau erinnern, aber das letzte Glas muss ich mit dem Verlassen der Almhütte noch runtergestürzt haben. Dies erklärt vielleicht auch zum Teil den Unterschied in den Messergebnissen, auf die ich gleich zu sprechen komme.
Wir haben um 1:45 die Almhütte verlassen. Die Bushaltestelle befindet sich direkt am Ein-/ Ausgang der Almhütte. Der 1:52 Bus ist um 1.45 rasend an uns vorbeigerast.
Die anderen Eltern sind daraufhin in Richtung Ihrer Autos gegangen. Ich habe in diesem Moment entscheiden, dass ich selbst fahre.
Ich bin dann also zu dem umständlich geparkten Auto gelaufen und losgefahren. Die Fahrt ging ca. 1km, bis ich bemerkt hatte, dass die Polizei links in einer Straße stand. Ich muss auch zu schnell gewesen sein, zumindest kommt mir das im Nachhinein so vor. Die Polizei ist mir dann gefolgt. Ich bin dann noch 3 x abgebogen, ehe die Polizei mich eingeholt und gestoppt hatte (Durch rote Anzeige auf dem Dach). Dies war gegen 02:10.
Ich habe sitzend im Auto gewartet, bis der Polizist an meiner Scheibe war. Diese hatte ich bereits runtergelassen. In diesem Moment war mir bereits bewusst, dass es um meinen Führerschein geschehen war. Ich hatte mir vorgenommen zu kooperieren und mich zusammenzureißen (Im Nachhinein vielleicht ein Fehler, was die Dokumentation angeht). Der Polizist hat sofort den Alkoholgeruch wahrgenommen. Ich bin der Aufforderung die Papiere vorzuzeigen sofort nachgekommen, auch wenn es kurz dauerte, bis ich den Fahrzeugschein parat hatte.
Daraufhin bin ich aufgefordert worden auszusteigen. Ich habe mir Mühe gegeben so normal wie möglich zu sein.
Nun Stand der Atemalkoholtest an. Hierbei habe ich mich angestellt wie der erste Mensch. Ich wurde nach meiner Erinnerung auch mehr als einmal ermahnt.
Schlussendlich sind wir zu einem Ergebnis gekommen, ich hatte einen Wert von 0,66mg/l, 1,32%o.
Für eine folgende Blutentnahme wurde ich in das nächste Krankenhaus gefahren. Erschreckender Weiße wurde dort ein BAK von 1,60%o festgestellt (Im Nachgang natürlich). Entnahmezeit 02:39.
Ich bin dann vom Krankenhaus heimgelaufen, denke mal ca. 1 Stunde.
Ich habe sonst keine weiteren Angaben gemacht.
2. Warum kam es zur Auffälligkeit?
Das erste Bier wurde an diesem Abend aus Geselligkeitsgründen getrunken. Wir standen beieinander und mir wurde eins angeboten. Ein zweites habe ich abgelehnt, da mir kalt war und ich lieber gehen wollte als noch länger dort zu bleiben.
Die folgenden Drinks an dem Abend wurden getrunken, weil:
Ich das Gefühl hatte ich muss da dazu gehören und auf ein gleiches Level kommen, um beim „Lustigsein“ auch ungehemmt mitmachen zu können und um auch auf der Tanzfläche präsent und aktiv zu sein.
Somit war das Zugehörigkeitsverlangen und die Gesellschaft der Motivator an diesem Abend. Da die anderen auch alle viel Alkohol konsumiert hatten, konnte ich das ungehemmt auch tun. Das Ganze ist passiert mit Leuten die ich noch nicht so lange kenne, mit denen ich nicht so viel zu tun habe und auch nicht will.
Die darauf folgende Trunkenheitsfahrt war grundsätzlich fest ausgeschlossen.
- Ich hatte mich um eine Mitfahrgelegenheit gekümmert, leider klappte dies nicht
- Ich hatte bewusst das private Fahrzeug gewählt, da klar war, dass das Auto stehen bleibt
- Ich habe mich im Voraus über die Busverbindungen informiert
- Das Fahrzeug wurde so geparkt, dass ich es beruhigt über Nacht stehen lassen konnte
Warum ich entschieden habe zu fahren, kann ich im Nachhinein nicht rational erklären.
Dies war meine erste Trunkenheitsfahrt mit so viel Alkohol. Ich bin in der Vergangenheit bereits öfter mit mehr als erlaubt gefahren, aber nicht in diesem Zustand. Meine Faustformel war immer max. 2 x 0,5l Bier, wenn ich diese Regel gebrochen habe, dann max. um ein weiteres 0,5l Bier.
Klar ist, dass der hohe Promillewert dazu geführt hat, dass ich nicht rational entschieden habe und ich in diesem Moment nicht die Kontrolle über mich hatte.
3. Wie war der Rauschmittelkonsum vor der Auffälligkeit?
In der Zeit von 2014 und 2018 kam der Nachwuchs, ich habe mäßig Alkohol getrunken. Mäßig heißt in diesem Fall, dass unter der Woche selten Alkohol konsumiert wurde . Samstags wurde häufiger Alkohol getrunken. Im Regelfall wenig (2-3 Bier 0,33) selten mehr (Höchstmenge 6 x 0,33l / 1 Flasche Wein (6 x / Jahr)
2019 habe ich sehr viel an unserem Haus umgebaut, während dieser Zeit habe ich mit bekannten Handwerkern teilweiße auch unter der Woche Alkohol getrunken, 2-3 x 0,33l, ca. 2-3 x unter der Woche.
2020 war Corona , bis 2023 war mein Konsum wieder so wie vorher (2014-2018)
Durch verschiedene Ereignisse (Tot verschiedener Familienmitglieder, Stress, Geldsorgen….) stieg mein Alkoholkonsum im Laufe des Jahres 2023.
Der Konsum unter der Woche war 1-2x, bis zu 0,5l Wein, an den Wochenenden haben sich die Höchstmenge auf ca, 1,5 Flaschen / 1,2l Wein gesteigert. Die Höchstmengen sind 1-2x im Monat konsumiert worden.
4. Wie ist der Konsum heute?
Ich hatte seit dem Vorfall auf Alkohol verzichtet, also ab Ende Februar 2025.
An Weihnachten 2025 wollte ich auf unserer Betriebsfeier das erstmal wieder ein Bier trinken. Hab ich dann nicht gemacht, sondern habe ein alkoholfreies Bier getrunken.
Am 24. habe ich mit meiner Frau 1 Glas (nicht mehr als 0,1) Wein getrunken.
An Sylvester habe ich am Sektglas genippt (weniger als 0,05)
Auslöser der Trinkpause war die Trunkenheitsfahrt mit dem damit verbundenen Führerscheinentzug. Der Verzicht tat mir sehr gut.
Ich bin an jedem Ereignis fit, egal ob auf einer Party oder beim Kartenspielen, in habe nie einen Schädel, ich fühle mich wohler und gesunder. Immer die Kontrolle zu haben ist sehr befriedigend, vor allem in den „gewohnten Situationen“ in denen Alkohol in der Vergangenheit immer eine Rolle gespielt hat.
Ohne Alkohol ist in der Summe die komplette Woche besser durchstrukturiert.
Ich bin viel motivierter mich wieder sportlich zu betätigen und an unserer Außenanlage weiter zu arbeiten.
Meinen vorherigen Konsum habe ich nie ernsthaft in Frage gestellt sondern eher verharmlost. Ich war 2023 beim Arzt zur standardmäßigen großen 40er Untersuchung mit guten Werten. Das hatte mich in meiner Sicht auf meinen Umgang mit Alkohol bestätigt.
Mein ganzes Leben hatte ich das Gefühl sehr gut und bewusst mit Alkohol umzugehen.
Dabei habe ich natürlich diverse Räusche davongetragen, aber immer nur bei entsprechenden Festlichkeiten/ Anlässen.
Ich habe nie konstant getrunken, hatte nie Dauerpegel (außer vielleicht mal auf Mallorca mit Kollegen) und ich hatte noch nie in meinem Leben das Verlangen nach Alkohol.
Ich war früher eher einer derjenigen, die von sich behaupteten, "ich hatte schon lange keinen Rausch mehr".
Auch habe ich mich nie so betrunken, dass gar nichts mehr geht. Ab einem gewissen Level habe ich einen inneren Stopp welcher mich auf Sprudel oder Cola umsteigen lässt.
Dafür wurde ich von meinen Kumpels schon immer beneidet.
Wie oben beschrieben, gab es in meinem Leben Ereignisse, welche dazu geführt haben, dass ich schleichend mehr und mehr Alkohol getrunken habe.
Dies ist mir damals dann auch bewusst geworden. Im Herbst 2024 hatte ich entschieden, unter der Woche keinen Alkohol mehr zu konsumieren (Quasi Montag bis Donnerstag).
Dies habe ich ohne Ausnahme umgesetzt. Von da an hatte ich nur noch an den Wochenenden Alkohol konsumiert, bis zum Tattag.
5. Wie wird sichergestellt, dass es nie wieder zu einer Auffälligkeit kommt?
Ich habe nach dem Vorfall eine Weile benötigt, bis ich wirklich gesehen habe was Sache ist. Ich habe angefangen, in meiner Vergangenheit zu suchen, nach Erfahrungen die ich in meinem Leben mit Alkohol gemacht habe und was Alkohol bei mir bewirkt.
Ich habe nach Ursachen gesucht, warum ich überhaupt Alkohol trinke (Geselligkeit, Zugehörigkeit, Hemmschwelle überwinden (Frauen ansprechen, über private Dinge Reden, Tanzen….)), und warum der Alkoholkonsum gestiegen ist (unverarbeitet Dinge/ Verluste, Sorgen (Geld…), Stress…
Oft habe ich in der Vergangenheit die Dinge eher in mich hineingefressen, anstatt darüber zu reden. Diese Dinge bin ich am Aufarbeiten. Die Sicht auf den Alkohol hat sich massiv geändert, ich habe ausschließlich positive Erfahrungen ohne Alkohol.
Der verantwortungsvolle/ kritische Umgang mit Alkohol steht hier nun im Vordergrund.
Nicht zuletzt ist mir meine Vorbildfunktion meinen Kindern gegenüber sehr wichtig. Ich habe meinen Kindern gezeigt wie es nicht geht, nun will ich zeigen, wie man diesen Fehler wieder korrigiert. (Gott sei dank kann ich das guten Gewissens tun, da niemand durch meine Aktion zu Schaden kam). In diesem Sinne bin ich auch einfach mir selber treu.
Zukünftig werde ich Alkohol nur noch sehr risikoarm trinken
Das bedeutet, dass es nur noch geplante Anlässe gibt. Nicht jeder Geburtstag ist automatisch ein Anlass. Alkoholmengen von 2 Bier oder 0,25l Wein werden nicht mehr überschritten, um sicher zu gehen, dass ich jederzeit die Kontrolle über meine eigene Entscheidung habe.
Ich habe mich bewusst für das risikoarme Trinken entschieden. Das kann ich sehr gut managen und ich fühle mich wohl damit. Bei ausgesuchten Anlässen, habe ich die Möglichkeit ein alkoholisches Getränk zu genießen.
Sollte es zukünftig, aus welchen Gründen auch immer, hier eine Abweichung geben, habe ich die Möglichkeit dies sofort wieder zu korrigieren, beispielsweise durch Gespräche mit Familie/ Freunden Kollegen, aber auch durch die Möglichkeit der Kontaktierung von Profis. Ich bin nun sehr sensibilisiert, was den Umgang und Konsum von Alkohol angeht. Auch habe ich kein aber mehr vor Psychologen etc.
Nicht zuletzt ist mir natürlich auch meine eigene Gesundheit wichtig.
Ich bin auch davon überzeugt, dass das was passiert ist, zum richtigen Zeitpunkt passiert ist. Mir ist rechtzeitig gesagt worden; Achtung, mach so nicht weiter.
Ich habe mich bewusst gegen eine komplette Abstinenz entschieden. Der Grund ist, dass ich Bedenken habe was passiert, sollte doch einmal irgendwann Alkohol getrunken werden. Die Gefahr in alte Gewohnheiten zu fallen sehe ich hier als viel höher an, da es keinen Plan B gibt. Im Grunde hat man dann versagt. Die Hemmschwelle wieder „zu versagen“ sinkt unter Umständen.
Ich will auch zukünftig Alkohol trinken, aber eben nicht um etwas runterzuschütten, sondern um das alkoholische Getränk zu genießen (Toller Wein, Aperol Spritz...)
Gründe für Sinneswandel
- Ursachen gesucht, Motive gesucht
- Ursachen am Aufarbeiten, auch welche Erfahrungen habe ich mit Alkhohl früher gemacht und wie spiegelt sich das wider
- Einstellung zu Alkohol überdacht, und komplett geändert
Feststellung der Alkohol ist kein Problemlöser, sondern ein Genussmittel
- Positive Erfahrungen ohne Alkohol
- Vorbildfunktion für meine Kids
- Gesundheit
- Grundsätzliche innere Einstellung zum Alkoholkonsum
Die Gefahren in Alte Gewohnheiten zurückzufallen, lauern im Alltag. Stress und andere Faktoren nehmen hier Einfluss.
Die grundsätzliche Vermeidungsstrategie ist, dass regelmäßiger Alkoholkonsum nicht mehr zu meiner Lebensweise gehören. Stress lässt sich sehr gut durch eine Biketour nach dem Geschäft bewältigen. Oder auch einfach Joggen gehen. Über Dinge die einen beschäftigen aktiv zu sprechen hilft sehr viel. Wie bereits geschrieben, einen Profi zu kontaktieren ist nun kein Problem mehr.
Grundsätzlich auf sich selbst hören und achten, Auszeiten nehmen, Probleme Sorgen Stress etc aktiv angehen statt nur in sich reinfressen und im schlimmsten Fall runterspülen.
Ich muss es auch nicht immer jedem Recht machen, und was andere von mir denken ist auch nicht immer wichtig, auch so ein Thema bei mir.
Was habe ich bereits gemacht:
3 Monate Trinkpause nachgewiesen mittels Urintests (Mai 2025 bis einschließlich Juli 2025)
3 Monate (diese könnten eine Erprobungsphase sein) mittels Haaranalyse nachgewiesen (August 2025 bis Oktober 2025)
Aktuell seit November PETH Blutnachweis, bisher 2 mal
Außerdem habe ich vom Arzt Leberwerte aus 2023 und "aktuelle" aus dem August 2025, sollten die Werte für euch interessant sein, teile ich diese gerne.
Seit Mai bin ich bei der MPU Vorbereitung beim TÜV
Führerschein habe ich kürzlich beantragt, Begutachtungsstelle bereits ausgewählt, warte auf Antwort
Ich habe sonst keine weiteren Vergehen, meine Führerscheinakte ist bis auf diese Thema leer.
Einschätzung meine Psychologen bei der Vorbereitung:
1. Onlinetreffen hat er geschwankt zwischen A2 und A3
Nun gefestigte Einschätzung und Beratung auf Basis A3 mit dem Hinweis, dass ich die ganzen Nachweise die ich mache alle nicht nötig sind.
So, jetzt habe ich endlich meinen Beitrag hier online gestellt, bin gespannt auf die ersten Feedbacks.
Grüße
MPU bei Prosecur – Erfahrungen, Preise und Google-Bewertungen?
Ich muss leider wegen Alkohol und Drogen eine MPU machen und habe bereits 8 Stunden beim Verkehrspsychologen hinter mir, ich bin also vorbereitet!
Bei der Auswahl einer geeigneten MPI bin ehrlich gesagt ziemlich hin- und hergerissen.
Aus Erfahrung mit meinen Jungs, die ihre MPU überwiegend bei Prosecur gemacht haben, höre ich sehr unterschiedliche Sachen. Auch meine MPU-Vorbereitungsstelle hat mir Prosecur empfohlen und meinte, dass sie die Gutachter dort gut kennen und man dadurch bessere Chancen hätte. Kann ja wirklich sein, obwohl es "shady" klingt.
Was mich aber stutzig macht, sind die krassen Preisunterschiede.
Ein Kumpel hat bei Prosecur nur ca. 800 € gezahlt, ein anderer fast 1.800 € und das bei exakt derselben Fragestellung, also Alkohol + BTM. Das passt für mich irgendwie nicht zusammen.
Was mich zusätzlich verwundert, sind die extrem guten Google-Bewertungen von Prosecur. Wenn man bedenkt, dass im Schnitt rund 60 % aller MPU-Teilnehmer durchfallen, wie kann es sein dass Prosecurs Bewertungen dort fast nur positiv sind.
Wie passt das alles zusammen und wäre Prosecur dennoch eine Empfehlung für mich?
Überfahren doppelt durchgezogener Linien bei Ausfahrt
Ich frage mich seit geraumer Zeit, ob es irgendeine Sonderregelung bei privaten Grundstücksausfahrten gibt, die es erlaubt, links über eine doppelt (oder einfach) durchgezogene Linie abzubiegen. Grund dafür ist: Ich sehe beinahe täglich Beamte des Ordnungsamtes an einer Tankstelle mit Fastfood-Restaurant Pause machen und dann wie beschrieben links abbiegen. Und wenn es jemand wissen sollte, dann doch die. Sonderechte dürften die meines Erachtens in dem Fall nicht haben.
Auf der Straße sind je Richtung 2 Fahrspuren und alle 4 Spuren sind ziemlich gut einsehbar, insofern ist das bei freier Straße eigentlich relativ sicher machbar, aber schien mir bisher immer illegal. Würde mich interessieren, ob es da ähnlich wie bei Fahrradwegen, Bordsteinen usw. eine Regel geben könnte für das Auffahren auf die Straße.
Bonusfrage: hat eine doppelt durchgezogene Linie eigentlich eine andere Bedeutung als eine einfach durchgezogene?
DEFA-Kind
Hallo,
es gibt den Begriff DEFA-Kind, den wir eigentlich ja alle kennen. Kann mir einer von euch sagen, wie dieser Begriff entstanden ist und was DEFA bedeutet? Kommt DEFA von Filmgesellschaft der DDR und wenn ja, wieso heißt es dann DEFA-Kind, wenn in einer Argumentation ein Kind eingeführt wird, welches sich unberechenbar im Straßenverkehr verhält?
Gruß
Uwe
April /2026 getilgt was erwartet mich
Hallo zusammen und frohes neues (:
Wie im Titel schon steht sind meine 15 Jahren sprich meine Taten wohl bald getilgt habe ich Grund zur Freude ? Wohl kaum nehme ich an. Warum liest ihr jetzt.
2005/2006 0,8% auch das ist getilgt
Owi habe ich weggelassen falls es wichtig ist gerne anfragen. Ist aber nicht schlimm (:
Die Fakten. Führerscheinentzug 2011 (Cannabis)
• KBA-Tilgungsdatum: 11.04.2026 Keine Überliegefrist mehr
Art: Unanfechtbare Entziehung der Fahrerlaubnis
• Rechtsgrundlage: § 3 StVG i. V. m. § 46 FeV
• Grund: Neigung zu Rauschgiftsucht
• Betroffene Klassen: B, L, M, T
• Datum der Entscheidung: 07.03.2011
Strafurteil: Fahren ohne Fahrerlaubnis (Tat 2012)
• Tat: Vorsätzliches Fahren ohne Fahrerlaubnis
• Tatdatum: 23.01.2012 Getilgt 2017
Strafurteil: Fahren ohne Fahrerlaubnis (Tat 2013)
• Tat: Vorsätzliches Fahren ohne Fahrerlaubnis
• Tatdatum: 30.12.2014 Getilgt 2019
Punkte-Umrechnung
• Vor 01.05.2014 lagen rechnerisch 12 Punkte vor
• Nach Umrechnung: 5 Punkte (FAER)
Stand war damals von 2018. heute 2026 sollten es 0 Punkte sein. Ich hab bis jetzt stand heute 2026 noch kein Antrag auf wiedererteilung gestellt da ich befürchte das dennoch eine Mpu angeordnet werden kann oder wird !? Ich weis es halt nicht. Sorgen mache ich mir wegen der Fahrerlaubnis Behörde. Die haben wohl keine Tilgung und verfolgen die Eignung weiterhin oder ? Falls ja, musste ich mit einer Mpu Rechner trotz 15j ? Oder wie genau wird sowas ablaufen in der Regel ?
Mit freundlichen Grüßen und vielen dank für den Support
Klasse 2 (CE) verlängern... bin aber schon 53
Hallo da draußen und zunächst mal ein frohes neues und gesundes 2026.
Ich bin eher zufällig auf das Forum hier gestoßen und eher zufällig wieder beim Internetstöbern auf das Thema Führerscheinverlängerung gekommen...
Dabei treibt mich die folgende Frage um:
Juni 1990 habe ich den 3er Führerschein gemacht.
Später dann beim Bund 1993 den BCE gemacht und danach in meinen rosa Lappen umschreiben lassen. Da bin ich auch 1996 in den Semesterferien mal ein bissl 40to. gefahren.
Den CE brauche ich nicht beruflich.
2014 habe ich diesen dann in die Plastikkarte umgetauscht.
Im Juni 2022 wurde ich 50 und somit ist ja mein Führerschein über 7,5to nicht mehr gültig.
Ich rief zuvor bei unserer Führersteinstelle an und fragte wie die Verlängerungsmodalitäten sind. Dort wurde mir gesagt, das ich nicht zwingend sofort verlängern muss (also ohne Pause ab 50), wenn ich den CE nicht aktuell brauche, sondern Zeit hätte bis ich 60 bin, dies zu tun. Danach würde es aber nicht mehr gehen...
Somit könnte ich Kosten sparen, da die Verlängerung dann zwingend ja alle 5 Jahre sein muss.
Diese Karenzzeit bis 60 kann ich nirgends nachlesen. Wer kann mir hier helfen? Oder ist das nicht richtig und ich habe den CE für immer verloren?
Danke und schöne Grüße
Mario
Britischer Kleinwagen
Hallo, liebes Forum!
An unserem Tennisverein parkt seit etwa 5 Monaten ein britischer Kleinwagen. Dieser ist durchaus regelgerecht abgestellt.
Er wird definitiv nicht bewegt. Auch war wohl schon mal das Ordnungsamt da, aber wirklich interessiert hat er sie nicht.
Sollte der Wagen nicht mal überprüft werden, oder juckt das wirklich niemanden? Vielleicht ist er ja in GB gestohlen oder in ein Delikt verwickelt.
Sollte ich das mal der Polizei melden? Stören tut er mich ja nicht. Ist ein öffentlicher Parkplatz und Platz ist genug.
Grüße Grübel
Kreisverkehr agO mit Z205 für Z240, aber kein Z301 für Kreisverkehr
Folgende Situation aus DDG #710:

Kreisverkehr agO, rundum gemeinsamer Geh- und Radweg (Z240), dort von rechts angeordnetes Z205 (Vorfahrt gewähren), von links (Mittelinsel) wieder nicht. An der Ausfahrt des Kreisverkehrs kein Z301 (Vorfahrt).
Normal ist ja Wartepflicht beim Abbiegen (§9 III) aus dem Kreisverkehr, also unsere Kamera. Ich habe auch gelernt (VwV?), daß ein angeordnetes Z205 auf der Vorfahrtseite stets ein Z301 bedarf.
Da die (einseitige) Wartepflicht des Z205 auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg lediglich die Radfahrer betrifft, müßte unser abbiegender Kameramann für Fußgänger warten. Im konkreten Fall fährt er den querenden Rennradfahrer fast über den Haufen, weil er dessen Z205 sieht und davon ausgeht, der Radfahrer werde schon ordentlich warten.
Ich finde diese Situation Mist. Nennt man das nicht angeordnete Gefahrenlage? Ich werde als Fußgänger an bestimmten Kreisverkehren ohne FGÜ von ausfahrenden Kraftfahrern regelmäßig angehupt, auch ohne Z205, weil ihnen §9 III offenbar nicht bekannt ist („Wer abbiegen will, muss entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren lassen, Schienenfahrzeuge, Fahrräder mit Hilfsmotor, Fahrräder und Elektrokleinstfahrzeuge auch dann, wenn sie auf oder neben der Fahrbahn in der gleichen Richtung fahren. … 3Auf zu Fuß Gehende ist besondere Rücksicht zu nehmen; wenn nötig, ist zu warten.“)
Ich will nicht wissen, wie viele aus dem Kreisverkehr abbiegende Kraftfahrer das Z205 noch als Wartepflicht für Fußgänger verstehen.
Wie seht ihr das?
Fahrstreifenende 531-10
Lichtzeichen auf Autobahn (Pannenstreifen, Haltebucht) Fahrstreifen fällt weg (mit rotem Kreuz) - meist vor Kurz oder Wanderbaustellen.
Zusätzlich meist noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung dabei
Wo ist zum Wechseln wenn:
1) Spur fällt weg mit rotem Kreuz
2) Spur fällt in 200m weg mit rotem Kreuz
3) Spur fällt in 200m weg
angezeigt wird
Am Schild (Leuchtzeichen), in 200m oder am Hindernis?
Bitte keine Meinungen sondern Fakten mit §§
Danke
Darf in D ein Tier selbstständig ein Fahrzeug fahren?
Hallo
In USA gibt es einen Hund, der selbstständig mit einem Onewheel fährt, lenkt und bremst.
Abgesehen davon dass ich nicht weiss ob diese Geräte in D zulässig sind, würde ich schon gerne wissen ob ein Tier ein Fahrzeug fahren darf?
yt-Video, Greyson fährt Onewheel