Der flensburger Punktekatalog
 

Forum Bußgeld und Punktekataloge





MPU nach 2 mal über 0,5 Promille
Hallo alle,

Ich wurde im Oktober 2025 zum 2. mal innerhalb von 5 Jahren mit über 0,5 Promille erwischt. Das erste mal war 2021 am abend und das 2. mal mit Restalkohol um 7 Uhr morgens. Nach allen Infos, die ich habe, muss ich zur MPU, hab aber noch keine Aufforderung bekommen. Ich mache trotzdem schon einmal nach Absprache mit einem Verkehrspsychologen eine 6 monatige Abstinenz und die nötige Vorbereitung. Jetzt meine Fragen - ich möchte eigentlich nicht dem Gutachter sagen, dass ich für immer abstinent bleiben werde, sondern dass ich diese Zeit genutzt habe, meinen Körper wieder auf null zu bringen. Wie würdet ihr das am ehesten machen? Hat jemand schon Erfahrungen mit genau so einem Fall?

Kokain MPU lief super, ABER..?!
Hallo zusammen,

heute hatte ich mein MPU Gespräch. bzgl. Kokain.
Reaktionstest lief super.

Das Gespräch lief ebenfalls sehr gut.
Der Gutachter hat gesagt aus seiner Sicht ist alles positiv und wenn bei der ärztlichen Untersuchung nichts weiter herauskommt und die Abstinenznachweise passen, ist alles in Ordnung.

Problem:

Die Ärztin hat mich darauf hingewiesen, dass meine Haare bei der ersten Analyse lt. Nachweis nur 5,5cm lang waren.
Lt. Ihrer Aussage kann das ein Problem sein, da es nicht 15 sondern 14,5 Monate sind und dies dann im Fall individuell geprüft werden muss, Sie dazu aber noch nichts sagen kann..
Anbei die PDF dazu.

Auf der letzten Seite der ersten Haaranalyse steht "keine Hinweise auf Konsum in den letzten 5-6 Monaten"

Das wäre wirklich unglaublich ärgerlich, wenn es an 0,5 cm Haaren scheitert. Ich mache mir jetzt total den Kopf, da es ja eigentlich super lief.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gesammelt oder weiß etwas?

Danke!!

TF 2004 BAK 2,2 jetzt MPU
Hallo zusammen,

ich würde mich über eine Einschätzung freuen.

Wie im Titel beschrieben, hatte ich eine Trunkenheitsfahrt im Alter von 20 Jahren in 11/2004 und hatte eine BAK von 2,2. Ich hatte im Jahr 2009 meinen Führerschein beantragt und es wurde eine MPU angeordnet. Diese hatte ich gemacht, aber kein positives Ergebnis. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mich nicht mit dem Thema wirklich beschäftigt. So blauäugig und ohne Reflexion war es wirklich lächerlich und rausgeschmissenes Geld, den Führerschein überhaupt zu beantragen und die MPU anzutreten

2012 hatte ich dann beschlossen, mich mit dem Thema MPU und auch mit der Aufarbeitung zu beginnen. Ich stand zu dem Zeitpunkt mit beiden Beinen (gefühlt) im Leben, mein Alkoholkonsum war zu dem Zeitpunkt so, dass er für mich persönlich gar keine Rolle mehr spielte. Ich bin das Thema FS also erneut angegangen.
2013 beantragte ich dann erneut den FS, die MPU-Anordnung folgte und ich suchte mir eine Begutachtungsstelle. Diesmal wollte ich mich gut auf das Thema vorbereiten und so merkte ich schnell, dass ich zum damaligen Zeitpunkt zwar keinen problematischen Umgang mit Alkohol hatte, aber mein Trinkverhalten vor 8/9 Jahren dennoch etwas Aufarbeitung bedurfte. Ich begann mit der Aufarbeitung aber angetreten bin ich die MPU allerdings nie. Denn so fest wie ich dachte, dass ich mit den Beinen im Leben Stand, war es dann doch nicht. Meine Freundin trennte sich von mir und ich war ganz schön durch den Wind und das Thema MPU rückte für mich in den Hintergrund. Ich erhielt dann im Januar 2014 meinen Ablehnungsbescheid von der FSST.
Ich kam im März 2014 wieder mit meiner Freundin zusammen. Da das Thema FS auch immer eine Thema zwischen uns war, wollte ich es dann nochmal und so schnell wie möglich versuchen. Antrag im September 2014 gestellt. Gleicher Ablauf wie im Jahr zuvor, Freundin trennte sich wieder. FS rückte wieder in den Hintergrund. Antrag wurde von der FSST abgelehnt.

Jetzt haben wir das Jahr 2026 die Trunkenheitsfahrt liegt über 21 Jahre zurück, ich bin mittlerweile 42 Jahre alt, habe eine Verlobte, die ich in diesem Jahr heirate (ja, es ist eine andere :-p) und einen 4 Jahre alten Sohn. Wir sind vor 2 Jahren aus der Großstadt Berlin rausgezogen und haben im Berliner Umland 2023 ein Haus gebaut. Als wir das taten war mir bewusst, dass es schon gut wäre, wieder einen Führerschein (ÖPV ist bekanntermaßen nicht immer gut ausgebaut auf dem Land) zu haben.
Ich war fest der Überzeugung, dass die MPU nun nicht mehr angeordnet werden kann, weil mein Fall verjährt sein sollte. Ich wurde eine besseren belehrt. Die nicht zurückgenommen Anträge und damit verbundenen „unanfechtbaren Versagungen“ aus 2014 und 2015 fallen mir nun auf die Füße.
Grundsätzlich kein Problem ich kann die MPU diesmal ja ausnahmsweise antreten. Allerdings weiß ich nicht, wie ich das angehen soll. Ich habe mich nun ein wenig versucht einzulesen. Aus meiner Erinnerung heraus, bin ich der Meinung, dass ich mit KT im Jahr 2013 Erfolg hätte haben können. Nun lese ich, dass Abstinenz gefordert wird bei meiner BAK 2,2. Das wäre grundsätzlich für mich möglich, wenn es unbedingt sein muss, allerdings würde ich jetzt ungerne nochmal 12-15 Monate Abstinenznachweise sammeln, sondern lieber heute als morgen meinen Führerschein wiederbekommen. Es gibt bis auf die Versagungen keine weiteren Auffälligkeiten in meiner Akte. Ich trinke seit 2011 kaum bis selten Alkohol. Wenn es 3x im Monat 1 Glas Wein zum Essen ist, ist es viel.

Habe ich Chancen ohne Abstinenznachweise durch die MPU zu kommen? Gibt es Erfahrungen wie Gutachter auf diese recht lange Zeit zwischen TF und Begutachtung reagieren?

Ich bin mir bewusst, eine umfassende Beratung kann hier nicht erfolgen. Wenn man mir aber eine kurze Einschätzung geben könnte, würde ich mich aber in der Tat sehr freuen.
Viele Dank vorab!

Braucht ein E-Rollifahrer einen Führerschein?
Hallo liebes Schwarmwissen,

Ich habe heute bei meiner Hausärztin ein Rezept auf einen E-Rolli beantragt. Diese meinte, das dürfte sie mir nur ausstellen, wenn ich a) einen gültigen Führerschein hätte (sie meinte wohl Fahrerlaubnis) und b) eine Untersuchung meine Verkehrseignung bestätigen würde.

Es handelt sich übrigens um einen E-Rolli, der bis zu 6 km/h schnell fährt.

Was meint ihr? Soll sich meine Hausärztin besser einen neuen Job suchen? Könnt ihr mir mit Angaben aus den entsprechenden Verordnungen aushelfen?

Unfallflucht auf der Skipiste
Hallo Forum, wavey.gif

gerade habe ich einen Bericht gelesen, bei dem es um Fälle von Unfallflucht auf der Skipiste ging. Der Bericht bezog sich zwar auf Fälle in Österreich, aber es gibt ja auch in Deutschlend Skipisten, Skiunfälle und sicherlich auch Unfallbeteiligte / Unfallverursacher, die sich ihrer Verantwortung entziehen, und den Unfallort fluchtartig verlassen.

Nun gibt es im StGB den §§ 142, der das unerlaubte Entfernen vom Unfallort unter Strafe stellt. Dieser § zielt aber ausdrücklich auf Unfälle im Straßenverkehr ab. Somit kann er nach meinem Rechtsverständnis für Unfälle auf der Skipiste nicht angewendet werden. Hier nennt allerdings ein Anwalt § 142 StGB als Rechtsgrundlage für eine Strafbarkeit auf der Skipiste.

Auf dieser Anwaltsseite sieht man das wohl etwas anders. Hier sieht man eher eine unterlassene Hilfeleistung und einen Verstoß gegen die FIS-Regeln. Die FIS-Regeln sind aber "nur" Verhaltensregeln des internationalen Skiverbandes. Eine gesetzliche Grundlage bilden sie wohl nicht.


Daher meine Frage:

Macht man sich strafbar (und wenn ja, nach welcher Rechtsgrundlage), wenn man auf einer deutschen Skipiste an einem Skiunfall beteiligt ist (oder diesen verursacht), und sich dann vom Unfallort entfernt, ohne die Feststellung seiner Person zu ermöglichen? Mir geht es nicht um evtl. andere Straftatbestände wie fahrlässige Körperverletzung, fahrlässige Tötung, unterlassene Hilfeleistung etc., sondern wirklich nur um die "Unfallflucht".

Danke schon mal für das Brainstorming

Ist Schienenersatzverkehr Linienverkehr ?
Dieser Clip zeigt einen Bus, der vermutlich Schienenersatzverkehr ( Beschilderung RE7)fährt. Gilt SEV auch als Linienverkehr und muss damit vorhandene Busspuren benutzen ?

in Tübingen frisch beknollt
Hallo,

die Tage wurde mein PKW in Tübingen vor dem Luise-Wetzel-Stift beknollt.

"Sie parkten im Bereich eines Parkscheinautomaten ohne gültigen Parkschein."


Ich habe jedoch kein entsprechendes Schild gesehen, und auch auf Google Street View sieht man keines.
Jedoch sind die Aufnahmen von Google Street View wohl von 2022, also alt.

Ich könnte natürlich auch selbt nachschauen, müsste dazu aber einfach 250km weit fahren.

Kennt jemand sie Situation vor Ort?

Grüße Valerie

Fahren ohne Fahrerlaubnis?
Hallo,

dies ist kein echter Sachverhalt, sondern eine rein theoretische Frage. Es geht mir auch nur um die allgemeine rechtliche Situation, nicht um die praktische Nachweisbarkeit eines möglichen Verstoßes (wenn denn überhaupt einer vorliegt).

Meine Frage:
Angenommen eine Person mit einem Führerschein aus einem Drittland (also nicht EU/EWR, beispielsweise Großbritannien) hat seit mehr als sechs Monaten seinen Wohnsitz in einem EU-Land außerhalb Deutschlands (beispielsweise Polen). Nun führt diese Person (bei einem vorübergehenden Aufenthalt) einen PKW in Deutschland. Handelt es sich dabei in Deutschland um Fahren ohne Fahrerlaubnis?

Einige Leute, die ich bereits befragt habe, sind folgender Ansicht (ich bleibe bei den oben beispielhaft genannten Ländern):
- In Polen ist die Fahrerlaubnis aufgrund der mehr als sechsmonatigen Dauer der Wohnsitznahme nicht mehr gültig. Daher kann sie auch in Deutschland nicht gültig sein. -
Dieser Ansicht kann ich persönlich nicht folgen, weil wir in Deutschland nach unseren Gesetzen bewerten und es daher egal sein kann, wie die Fahrerlaubnis aufgrund polnischer Gesetze zu bewerten ist.

Entscheidend ist meiner Meinung nach ausschließlich § 29 FeV. Unsicher bin ich mir dabei allerdings, was dort in Abs. 3 Nr. 5 unter "Fahrverbot" zu verstehen ist. Handelt es sich dabei um das klassische Fahrverbot nach § 25 StVG bzw. § 44 StGB oder ist der Begriff hier weiter gefasst, so dass auch das "Fahrverbot" in Polen aufgrund der mehr als sechsmonatigen Wohnsitznahme eingeschlossen ist?

Nochmal kurz zusammengefasst: Fahren ohne Fahrerlaubnis, ja oder nein und warum?

Kontrolliertes Trinken oder Abstinenz - Neue BUK5
Hey Leute,

ich trinke seit 2 Wochen kein Alkohol und muss eine MPU machen wegen 1,7 Promille. Ich wollte die MPU
mit KT angehen und verstehe nicht genau was es mit den neuen BUK auf sich hat. Wenn sich die Abstinenznachweise
ändern, muss ich mich an die neuen Angaben halten oder wie läuft das genau ab? Weiß man überhaupt, ob sich was
ändern wird ?

Zeichen 274 zusammen mit Gefahrenzeichen
I.g.O. wird durch 274 die Geschwindigkeitsbeschränkung 70 angeordnet. Jetzt wird in diesem "Bereich" eine Baustelle eingerichtet mit der Beschilderung Z. 274 und 123. Nach der Baustelle folgt keine explizite Aufhebung.
Welche Geschwindigkeitsbeschränkung gilt nun nach der Baustelle? §3 III Nr.1 StVO oder das vor der Baustelle stehende Zeichen 70?

Frage kommt jetzt noch eine mpu?
Hallo

Ich habe noch eine frage zum Thema hatte schon mal einen Beitrag verfasst

Ich habe mich an die führerscheinstelle gewendet hauptsächlich um ein Problem darzulegen das ich aktuell keine post erhalte und habe diesbezüglich eine sachstand frage gestellt zu meinem Führerscheinverfahren vom 03.06.2025 ob noch Maßnahmen seitens der Fahrerlaubnisbehörde erfolgen

Darauf hin wurde mir geantwortet

Original Antwort der führerscheinstelle

Guten Tag,
bezüglich der Fahrt unter Cannabiseinfluss am 03.06.2025 sind derzeit keine Maßnahmen seitens der Fahrerlaubnisbehörde erforderlich.


Meine Frage ist jetzt hat sich die sache also erledigt muss ich noch mit folgen ausser dem Bußgeld rechnen ?

Ich bedanke mich im voraus bei euch

Ersatzteil - SeatLeon - Rückfahrkamera - Was ist richtig?
Hallo zusammen,

leider ist meine Kamera nun ebenfalls defekt (Feuchtigkeitsschaden)..., obwohl dies unter anderem ein bekanntes Problem von Seat ist wird keinerlei Kulanz gezeigt...

Ich bin nun nicht wirklich bereit die vollen Kosten über VW/Seat laufen zu lassen (500 Euro), dementsprechend würde ich mir gerne anderweitig ein Ersatzteil beschaffen.

Habt ihr diesbezüglich Erfahrungswerte gesammelt?

Die Daten meiner Kamera lauten wie folgt:
5WA.980.556.A

Muss ich zwingend diese Kamera erneut kaufen/einbauen? Oder darf hinten auch ein B, C, D etc. stehen?

Vielen Dank für eure Unterstützung und Erfahrungen.

Freundliche Grüße

Alkohol-MPU...BAK 2,5,
Guten Morgen zusammen,
erst einmal ein großes Lob an die vielen Helfer und Unterstützer in diesem Forum. Ich lese hier seit ein paar Tagen und bin begeistert welch eine Fachkompetenz hier vorzufinden ist und das auf freiwilliger Basis.

Ich wurde im Januar 2024 mit 2.54 Promille BAK mit Auto dem Angehalten.
Ich habe kurz darauf mit der Abstinenz Angefangen und habe und habe eine 6-monatige Urinprobe gemacht.
Im Oktober 2024 habe ich eine MPU gemacht das Ergebnis war negativ. Da ich auf mein Ergebnis recht lange warten musste habe habe ich seit November 2024 eine Abstinenz mit Haarproben gemacht.
Von Februar 2024 – Oktober 2024 habe ich einen MPU Vorbereitungskurs gemacht. Bei einen VP ware ich auch und an einem Suchtprävetionsseminar habe ich auch Teil genommen.
Im Februar habe steht jetzt meine nächste MPU an.

Ich habe hier meinen erarbeiteten FB

Gruß


Warum ich heute bei der MPU bin?

Ich bin heute hier, um mit Ihrer Hilfe die Zweifel der FEB auszuräumen.


Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(Wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Es war am 13.1.24 ich habe zu Hause Feierabend gemacht und wollte danach noch das Bundesliga Abendspiel im Vereinsheim Anschauen. Ich bin um 17.00 ins Vereinsheim gefahren um die Zusammenfassung von dem Nachmittag spielen und den Vorbericht vom Abendspiel anschauen. Es
war schon eine gute und Ausgelassene Stimmung an dem Abend unter Freunden wo ich dazu gekommen bin. Ich habe in der Zeit von 17.00 – ca. 22.20 Uhr 12 Bier (0,5l) getrunken. Gegen 22.240 wollte ich nach Hause laufen. Da es in dieser Nacht recht kalt war und ich keine Jacke dabei hatte bin ich auf die Dumme Idee gekommen ich könnte ja nach Hause fahren). Nach ca. 200m wurde ich von der Polizei aufgehalten zur einer Allgemeinen Verkehrskontrolle. Es wurde ein Alkoholtest gemacht und danach noch eine Blutkontrolle. Bei der Blutkotrolle hatte ich 2,54 Promille


2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

12 Bier, á 0,5 Liter
Von ca. 17:00 Uhr bis ca. 22:20 Uhr
Blutentnahme 23 Uhr

Mann 75kg x 0,7 = 52,5
Trinkbeginn 17:00 Uhr
Blutabnahme 23:00 Uhr
Resorptionsfaktor Bier 30%
12 Bier a 20 g Alkohol = 240 g Alkohol
240 / 52,5 =4,57 x 0,7 = 3,19
3,19 - 0,9 (6x0,15Abbau) = 2,29 Prom.



3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

Ich bin 200m gefahren bis ich Angehalte wurde. Insgesamt wollte ich ca. 1000m fahren


4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Ich habe mir zu diesem Zeitpunkt ehrlich gesagt, gar keine Gedanken gemacht, ob ich noch fahren kann oder nicht.
Ich bin eingestiegen und losgefahren.


5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Gar nicht. Unter Alkoholeinfluss hatte ich mir danach keinen Gedanken dazu gemacht.

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Ja 2010 mit 0,3 Promille

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

In der Zeit wo ich der Führerschein hatte bin ca.100- 150 mal mit Alkoholeinfluss Auto gefahren. Es passierten aus purer Selbstüberschätzung und Gleichgültigkeit. Es gab auch bestimmt Restalkoholfahrten die mir schlichtweg nicht bewusst waren. Mir ist bewusst geworden nach dieser fahrt, wie gefährlich es ist, alkoholisiert zu fahren. Da die Reaktionszeit ablässt und ich dadurch nicht mehr Vorausschauend fahre. Nach der Vorbereitung ist mir auch erst bewusst geworden wie lang es dauert bis so große Mengen Alkohol erst abgebaut sind.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Es war im Alter von 16 Jahren wo ich das erste Mal Alkohol getrunken habe, Es war ein Geburtstag


9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

In der Zeit zwischen 16 und 18 Jahren habe ich 1-2x im Monat Alkohol getrunken ca. 1-2 Bier.
Zwischen der Zeit von 18 – 27 Jahren habe 2x Monat 3-5 Bier0,5L getrunken.
Von 27 – 35 Jahren 2-4 Monat 3-5 Bier0,5L
(Ich hatte in der Zeit auch zwei Beziehungen die eine über 4 Jahre und die andere 10 Jahre in der Zeit habe ich nicht so viel Alkohol getrunken.)
Erst in den letzten 1,5 – 2 Jahren nach Ende der damaligen Beziehung habe ich mehr Alkohol getrunken. Hier habe 1x unter der Woche 1-2 Feierabendbier getrunken. Am Wochenende 3-4 pro Monat bis zu ca. 10 Bier.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

16 –18 Jahren 1-2 Monat 1-3 Bier 0,5L
18 – 27 Jahren 2x Monat 3-5 Bier 0,5L
27 – 35 Jahren 2-4 Monat 3-5 Bier 0,5L
35 – 38 Jahren Menge wie an der TF 1-2 Monat ansonsten 3-4x Monat 5-8 Bier
1x unter der Woche 1-2 Bier

Zuhause alleine habe ich nie getrunken.

Sekt und Schnaps mochte ich nie habe ich zwar mit 18-19 Jahren 1-2 mal probiert schmeckte mir aber nicht.


11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

In Gesellschaft mit Freunden oder Arbeitskollegen. In Disko, Kneipen, Festen oder privaten Feiern.


12. Warum haben Sie getrunken?

Äußere Motive

In dem Kreis wo ich aufgewachsen bin, war der Alkohol ein ständiger Begleiter und gehörte einfach dazu. Zu jedem Anlass wie Fest, Geburtstag, Grillen usw. wurde immer getrunken. Der Alkohol hat die Laune angehoben, die Kommunikation geöffnet.
Aufgrund von meinem zurückhaltenden Charakter und Schüchternheit zwischen 16 – 22 Jahren war es mir immer schwierig ins Gespräch mit Leuten kommen, Alkohol hatte es erleichtert.
Später war der Alkohol für mich auch als Belohnung nach der Arbeit und Stress, als Schalter um mich von der Arbeits-und Stressgedanken abzustellen.

Innere Motive

Da in meinem Damaligen Freundeskreis ein gewisser Alkoholkonsum normal war (so wurde z.B. zum Vorglühen vor Disco besuchen schon meist das eine oder andere Bier getrunken), habe ich mich damals versucht über das Trinken zu integrieren, da ich durch den Alkohol lockerer wurde und ich mit neuen Leuten auch besser sprechen konnten. Als ich dann 2013 zwei Unfälle hintereinander hatte und ich fast ein Jahr Krank geschrieben war (3 Monate Mittelfuß ausgekapselt und danach gleich eine schwere Handverletzung) wurde mein Konsum langsam mehr da ich mit mir nicht wusste ich machen sollte und ob ich meinen Beruf und mein Hobby weiter Ausüben kann. Als ich nach meiner Krankheitszeit, Krankengymnastik wieder meine Arbeit Ausführen konnte wurde der Konsum wieder weniger.
Als sich dann ca. ein halbes Jahr später meine damalige Freundin von mir getrennt hatte wurde der Konsum wieder langsam mehr, da ich merkte, dass ich meine Sorgen kurzfristig mit Alkohol betäuben konnte. Als ich dann ein dreiviertel Jahr Später wieder eine Freundin kennen lernte nahm diese auch wieder ab.
Ein gutes Jahr Später wurde mir auf der Arbeit die Position zum Werkstattleiter Angeboten. Ich war von jetzt auf nachher für die ganze Werkstatt zuständig und ich wollte meinen Chef, die Kollegen die Kunden nicht enttäuschen. Bei schweren Fehlern wollte ich auch niemanden dazu holen. So nahm ich die negativen Erfahrungen Woche für Woche mit nach Hause und versuchte sich selbst zu verarbeiten. Hier nahm dann der Konsum wieder zu da ich für Kurze Zeit am Wochenende den Stress von der Arbeit vergessen konnte
Ca 2 Jahre vor meiner Trinkfahrt trennte sich meine Freundin mir. Wir standen in den Planungen von einem Haus Bau und ich hatte auch schon den Bauplatz gekauft und mich in Finanzielle Schulden gebracht. Zur gleichen Zeit habe übernahm ich eine Führungsposition und war Chef von der ganzen Filiale. Für meine neuen Job gab es keine Einweisung oder Übergabe, sodass ich mir alles selber aneignen musste. Ich war der Meinung, dass ich alle Themen in der Hand haben müsste und habe die ganze Verantwortung an mich gezogen, damit ich allen Mitarbeitern und Vorgesetzten zufrieden stellen kann. Somit war ich auch ca. 50-60 Stunden die Woche auf Arbeit. So nahm ich meine negativen Erfahrungen Tag für Tag nach Hause und versuchte ich sie selbst zu verarbeiten. Meine Familie oder Freunde wollte ich auch nicht mit meinen Themen belasten, auch weil ich der Meinung war, dass sie das so oder so nicht verstehen werden. Weil sie ja gar nicht wissen wie es bei mir auf der Arbeit Aussieht. Zudem wollte ich mit meinen Problemen keinen auf die Nerven gehen. Auch war ich der Meinung, dass ich kennen Hilfe brauche um meine Probleme aufzuarbeiten. Getreu dem Motto: Da beiße ich mich alleine durch!
Somit wurden die Trinkanlässe am Wochenende mehr um von dem Ganzen Stress Abschalten zu können.


13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol wurde ich ausgelassener, entspannter und hatte Spaß. Lockere Sprüche und Witze waren bei jeder Feier dabei.
Konversationen über Politik oder gesellschaftliche Themen wurden locker aber intensiv geführt, der Alkohol hat hier die Diskussionsfreudigkeit im positiven angeregt.
Allgemein herrschte in mir eine entspanntere Stimmung und ich hatte das Gefühl, dass mein Stress und Nöte nicht gegenwärtig waren. Ich habe dann gerne getanzt, gelacht und ausgelassen gefeiert.

Bei viel Alkohol wurde immer noch gescherzt, aber auf einem wesentlich niedrigeren Niveau.
Die Konversationen wurden inhaltsleerer und lauter.
Die Sprache wurde verwaschener und man hat sich nicht mehr über komplexere Themen unterhalten.
Ich wurde hemmungsloser und risikofreudiger.
Ich wurde dann irgendwann müde und träge und wollte nur noch nach Hause.


14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Meine Freunde waren mindestens auf dem gleichen Level mit mir und bei den Arbeitskollegen bin ich auch nicht aufgefallen. Ich war nie aggressiv oder laut. Nur Meine Familie hatte sich Gedanken gemacht um die Alkoholmenge, die ich trinken konnte. Ich hatte es aber nie wahrgenommen und ignoriert. Ich konnte es damals noch nicht reflektieren.


15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Natürlich gab es die eine oder negative Auswirkungen, wie der Kater am nächsten Morgen oder eine Leicht Müdigkeit das war aber nach 1-3 Stunden weg. Das letzte 1 Jahr vor meine TF hat ich ab um zu mal Gelenkschmerzen.
Mein Umfeld hat nicht unter meinem Alkoholkonsum gelitten. Ich bin da “pflichtbewusst” genug gewesen, bzw. wollte ich natürlich auch hier keinen enttäuschen. Ich hab keine Verabredungen verschoben, keine Termine verpasst, grundsätzlich würde ich sagen, dass sich die Auswirkungen nur auf mich beschränkt hatten.


16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

Ja. Bis zur meiner TF. Heute lebe ich abstinent.


17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Nein, ich wurde nach hohem Alkoholkonsum immer müde. Das war für mich immer der Punkt, ins Bett zu gehen


18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Nein



19. In welcher Kategorie eines Alkoholes trinkenden Menschen haben Sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Früher hatte ich mich als viel Trinker, aber nicht gefährlich eingeschätzt denn es gab immer wieder Leuten in meinem Umfeld die mehr konsumiert hatten, ich hatte nie Entzug Erscheinungen, und spürte kein körperliches Verlangen nach Alkohol. Heute weiß ich, dass mein Konsum extrem hoch war und extrem gefährlich. Ich hatte mir unbewusst eine sehr hohe Alkoholtoleranz angeschafft. Ich war wohl nicht alkoholabhängig, aber auf dem besten Weg zur Abhängigkeit.

Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Nein


21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Seit der TF am 13.1.24 habe ich am 20.9.24 ein Bier 0,33l getrunken hier hat mein Bruder bekannt gegeben, dass es zum 1mal Vater wird

Seither lebe ich Abstinent


22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein


23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Ich habe mich bewusst aus mehreren Gründen entschlossen keinen Alkohol mehr zu trinken. Mir ist klar, dass weitere Konsum definitiv zur Alkoholabhändigkeit führen wird und zu dem erheblichen Schaden in meinem Körper.
Heute geht es mir ohne Alkohol viel besser. Ich habe erkannt, dass ich mit Alkohol nicht mehr umgehen kann und kein kontrolliertes Trinken möglich ist. Es ist zu gefährlich. Im Verlauf meiner Abstinenz hatte ich festgestellt, dass ich kein Alkohol mehr brauche um Spaß zu haben oder meine Probleme zu bewältigen. Der Alkohol hatte verhindert, dass ich mich mit meinen Problemen auseinandersetze. Ich habe Alkohol als Ausgleich und Entlastung genutzt, als Hilfsmittel eingesetzt um mir die Entspannung zu gewährleisten. Jetzt habe ich viel bessere Hilfsmittel. Ich habe jetzt Hobbys. Ich fahre jetzt gerne Fahrrad und gehe mit meinen Freunden wandern. Ich habe wieder mehr Zeit und Lust meine Oldtimer zur restaurieren. Ich investiere meine freie Zeit in meine Familie und mich selber. Ich stehe meiner Familie immer zur Verfügung. Ich kann gut schlafen und habe keine Scham über meine Probleme oder Gefühle mit anderen Leuten zu reden. Ich habe gelernt anders auf Auslöser zu reagieren, weil die Auslöser wird es immer geben. Auch finanziell ist es viel besser. Meine emotionale Lage ist deutlich besser. Und die Wertschätzung über mich von meinen Freunden und meiner Familie ist wirklich super. Diese Freiheit will ich nicht mehr hergeben.


24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Nach der TF hat in mir Schalter umgelegt und ein Änderungsprozess gestartet. Ich war der Meinung, dass ich meinen Konsum unter Kontrolle habe. Ich habe mich selbst angelogen, dass mein Umgang mit Alkohol normal ist. Ich dachte, wenn ich kein körperliches verlangen nach Alkohol habe, dann ist noch alles in Ordnung. Ich habe Alkohol nur am Anfang meiner Alkoholkarriere aus Geschmacksgründen getrunken, aber die Letzen Jahren war es definitiv aus Wirkungsgründen. Anstatt mich richtig zu entspannen, hatte ich mir so eine Art Alkoholentspannung vorgetäuscht. Durch TF bin ich aufgewacht und verstanden wie gefährlich mein Verhallten und Umgang mit Alkohol war. Ich hatte mich und anderen in große Gefahr bringen könnten. Wie würde ich jetzt leben, wenn ich jemanden tödlich verletzt hätte? Auch die Mengen von Alkohol, die ich vor dem TF getrunken hatte, haben mich fast umgehauen, nach dem ich es analysiert und begriffen hatte






25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Es hat fast 9 Monaten gedauert bis ich verstanden hatte, dass es komplettes Verzichten auf Alkohol sein muss. Nach dem TF war ich erstmal entsetzt, wie es passiert ist. Im ersten Monat hatte ich immer und wieder diese Situation mit TF im Kopf gehabt und darüber nachgedacht. Was mache ich jetzt? Ich hatte immer noch alles in mir gehalten. Erst nach Gesprächen mit meinem VP war mir klar, dass das Motto „ich komme schon alleine durch „nicht funktionieren wird. Es ist sehr schwer ohne fremde Hilfe sich komplett zu ändern. Ich habe meine Scham überwunden und angefangen mit meinem Bruder und meinen besten Freunden um mich selbst, um meine Gefühle und Probleme zu reden. Es war nicht so einfach zugeben, dass ich auch meine Schwäche habe. Aber dies fuhr zu einer großen Erleichterung in mir. Anfangs motivierte mich nur mein Führerschein, aber je weiter ich durchkämpfte desto mehr wurde klar, dass es doch um mein zukünftiges Leben geht. Und ohne Umfeld Wechsel und ohne Unterstützung von Angehörigen wäre es nur sehr schwer bzw. kaum realisierbar. Die Kumpels wo meine Entscheidung auf Alkohol zu verzichten nicht verstehen und akzeptieren. Dies führten dann zum Auflösen unserer Freundschaft und Abbruch allen Kontakten von meiner Seite. Natürlich hatte ich auch die Zeiten, wo ich auf Gedanken kam, meine Probleme und Stress, die ich immer wieder kriegen werde, wieder mit Hilfe vom Alkohol auf die schnelle zu löschen. Aber ich hatte vom VP gelernt, dass wenn ich 5- 10 Minuten abwarte, und in dieser Zeit mich beschäftige- eine Runde um Haus spazieren, reicht es um den Gedanken zu entkommen.
Nach einem längeren Gespräch mit meinem Chef habe ich es Beruflich jetzt ruhiger im Job. Ich fange immer um 7.30 Uhr an und um halb 5 habe ich Feierabend. Ich habe jetzt viel weniger Stress bei der Arbeit. Meine Arbeitsweise ist komplett anders. Ich mache nur die Aufgaben, die ich machen muss. Ich muss nicht unbedingt alles für alle machen. Die arbeite nicht mehr als 40 Stunden in der Woche.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Durch meine zwei besten Freunde habe ich neue Freunde kennengelernt, die ohne Alkohol auch Spaß haben können. Wir machen gemeinsam Grillfeste, Gruppenspiele und Ausflüge. Ich genieße
jetzt mein Leben voll, habe kein Problem über meine Gefühle zu sprechen. Ich bin viel fitter und habe ein paar Kilo abgenommen ohne Diät zu machen. Keine Probleme mehr mit Gelenken. Mein Schlaf ist viel besser geworden.
Mein Leben hat sich ins positive geändert. Ich bin voll aktiv habe mehr Zeit für meine Familie und Hobbys. Die Wirkung, die der Alkohol bei mir erzeugt hatte, erreiche ich jetzt auch ohne Alkohol. Mir werden immer die Komplimente von Verwandtschaft und Umfeld gemacht. Ich bin selbst stolz auf mich.


27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Mir geht sehr gut, so gut wie nie früher. Und ich will, dass es so bleibt. Seit über 1,5 Jahren lebe ich schon abstinent und habe meine Strategie immer weiterentwickelt. Ich habe meine Schwachstellen erkannt und Stoppschilder aufgestellt. Mir ist bewusst, dass ich Stress und negative Gefühle nie ausschließen kann und die werden immer wieder kommen. Die ganze Sache kann ich jetzt mit meinen Angehörigen und besten Freunden ohne Problem ansprechen. Ich will auch niemanden mehr irgendwas beweisen. Ich habe mir eine Gelassenheit antrainiert, dadurch wird die Rückfallrisiko in kritischen Situationen enorm reduziert. Ich habe heute die bessere Möglichketen, bessere Werkzeuge als Alkohol um mich zu entspannen. Stress baue ich mit meinem Hobby ab oder setze mich auf den Fahrrad und fahre paar Stunden durch den Wald. Mein Umfeld heute ist komplett anders. Sollte ich jemals in Gefahr geraten werde ich sofort handeln. Meine Angehörige wissen Bescheid und sind für mich immer da. Ich habe auch zum Notfall die Nummer des VP immer parat, sodass ich schnell Gespräch führen kann. Alkohol hat nichts mehr bei mir zu Hause zu suchen. Obwohl ich jetzt viel Leistungsfähiger bin passe ich immer auf, dass Balance zwischen Arbeit und Privatleben im Gleichgewicht bleibt.



28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(mit Begründung)

Die Gefahr, wieder in alte Gewohnheiten zurückzufallen, ist stets präsent und in meinem Bewusstsein fest verankert. Ich habe mir während meiner Zeit vor der TF eine hohe Alkoholtoleranz angetrunken, die für immer bestehen bleiben wird.
Durch meine nachhaltige Lebensumstellung und den Verzicht auf Alkohol, schätze ich diese Gefahr aber sehr gering ein.
Nichtsdestotrotz kann ich aber in unwahrscheinliche Situationen geraten, die eine Gefahr darstellen. So kann es zum Beispiel dazukommen, dass meine Familie oder meinen zwei besten Freunden, die meine festen Gesprächspartner sind, Teil eines Konflikts werden, den ich dann mit einem der beiden besprechen und bewältigen kann.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Da ich Abstinent lebe


30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

Ich bin froh und dankbar, dass an diesem Tag an dem ich die TF hatte nichts passiert ist!

Siegel am vorderen Kennzeichen überklebt
Ich habe es heute erst bemerkt, es kann aber schon vor Wochen oder gar Monaten passiert sein.

Irgendjemand hat es anscheinend Spass gemacht das Siegel am vorderen Kennzeichen mit einem kleineren runden Aufkleber mittig zu überkleben. Der sitzt so fest, dass ich beim Entfernen vermutlich nicht nur diesen Aufkleber abkratze sondern das Siegel teilweise gleich mit.

Muss ich da jetzt etwas befürchten (das Siegel ist ja noch da thread.gif )?

Kann man einfach zur Zulassungsstelle, das vordere Kennzeichen dort auf den Tisch legen und ein neues Siegel überkleben lassen? Kostet das was?

Krankt das System „Freigabe gegen Einbahn für Radverkehr“?
Radeln in und gegen Einbahn sollte ja eigentlich das Radfahren fördern, indem für Kfz erforderliche Umwege abgekürzt werden können. Allerdings erlebe ich regelmäßig, insbesondere in engen Einbahnstraßen, daß Kraftfahrer denken, daß sie automatisch in der „richtigen“ Einbahnrichtung Vorrang vor allem (erlaubten) Gegenverkehr haben, insbesondere wenn parkende Fahrzeuge auf ihrer Seite eigentlich den Vorrang des Gegenverkehrs gebieten. Oft wird dann links gefahren und so das Passieren des Fahrzeugs durch den Radfahrer völlig unmöglich gemacht. Gerade vorhin wurde ich wieder in einer freigegebenen Einbahnstraße darauf hingewiesen, ich sei als Radler in „falscher Richtung“ unterwegs. Ausnahmsweise fuhr der Kraftfahrer dann rechts ran und ließ mich passieren, ohne daß ich absteigen und als Fußgänger weiterlaufen mußte.

Einige ältere Semester schauen als Fußgänger auch nur in die „richtige“ Richtung, bevor sie als Fußgänger eine Einbahnstraße überqueren. Als Radfahrer aus der anderen Richtung mußt du höllisch aufpassen, damit dir kein Fußgänger vors Rad läuft.

Gehört die Freigabe gegen Einbahn so wie sie ist reformiert und überarbeitet? Sollte die Polizei, Verkehrswacht & Co. über die Medien mehr über die Radfreigabe informieren?

FS nach 15 Jahren wieder, Prüfung? Wann beantragen?
Hallo Zusammen,
ich habe meinen Führerscheinverlust nun knapp 14 Jahre ausgesessen ohne eine MPU zu machen .
Im Mai 2012 habe ich aufgrund einer Trunkenheitsfahrt (1,68 Promille) meinen FS verloren (Ja ich weiß, es war unverantwortlich und dumm!). Ich habe den FS in dieser Zeit nicht neu beantragt und habe mir auch nichts zu Schulden kommen lassen.
Nun zu meinen Fragen an euch:

1.) Am 21.05.27 verjährt meine TF, kann ich dann tatsächlich am 22.05.27 mit allen Dokumenten den FS neu beantragen?

2.) Ich hatte den FS knapp 4 Jahre bevor ich ihn verloren habe. Ich gehe davon aus, dass ich die praktische Prüfung nochmals ablegen muss, richtig?

3.) Falls 2.) mit ja beantwortet wird, kann ich die Prüfung im Vorfeld machen, sodass ich am besagten Tag mit einer bestandenen Prüfung beim Amt stehe?

4.) Wenn ich die Prüfung noch ablegen muss:
Welches Datum der Prüfung wird dann auf dem FS stehen, da der erste FS-Erwerb im Jahre 2008 war?

Ich würde mich über eure Erfahrung und Einschätzung sehr freuen. Falls Ihr Tipps habt, immer her damit!

Bitte keine Moralaposteln, ich bin mir absolut bewusst, das ich scheiße gebaut habe und das es mit Sicherheit nicht wieder vorkommt! Alkohol ist aus meinem Tag gestrichen.


Liebe Grüße und DANKE!

Suizidgedanke und Alkohol
Hallo und schönen Abend,

ich mache es kurz.

Am Sonntag habe ich eine Story gepostet, wo ich gemeint habe und mit einen Messer angedeutet habe, wie könnte ich mir die Pulsader aufschneiden, das hat eine Kollegin gesehen und die Polizei alermiert.
Darauf hin kamen diese und hatten mich zwangseingeweist in die Psychatrie, da ich auch unter alkohlkonsum lag.

In der Psychatrie hat kam ein Alkholtest raus mit 2,73 Promille, was klar nicht zu verhamlosen ist. Ich habe auch davor länger im hin und wieder was getrunken. Im Abstand von ca. 1 Woche. Nur diesesmal hatte ich schon Freitag, Samstag getrunken. Am Sonntag leider die Körnung.

Ich bin am nächsten Tag wieder raus aus ohne eintrag das ich suizid gefärdert wäre. Aber im Arzt bericht steht Alkoholabhänikeit.

Ich habe lange nicht getrunken und das war ein Anlass wegen Trennung zu trinken.

Würde nie ins Auto steigen unter Alkoholkonsum. Aber das wird einen wohl nicht gelaubt.

Bekomme ich jetzt den Führerschein weg. Da die Polizei ja verpflichtet ist die Führescheinstelle anzuschreiben

War doch nicht so kurz.

Danke

Düften Teile des Fahrzeugs über eine Parkstandsmarkierung ragen?
Hallo!

Ich würde mich zu folgendem Sachverhalt über Eure Einschätzung/Hilfe sehr freuen:

Gegeben ist:
- ein Parkplatz für E-Fahrzeuge
- Markiert als 2,00 x 6,00 m große Box mit Z 295 am Fahrbahnrand (Längsstellplatz)
- Parkplatz ist beschildert mit Z 315 + ZZ 1010-66 "Elektrofahrzeuge" + ZZ "während des Ladevorgangs"
- Restfahrgassenbreite neben dem Parkplatz: 5 Meter

Meine Fragen:
1. Muss ich mein Fahrzeug innerhalb dieser Flächen aufstellen oder ist es unproblematisch, wenn die Tankklappe oder der Außenspiegel über das Z 295 hinaus in die Fahrbahn rein ragt?
2. Darf das Fahrzeug vorn oder hinten über das Z 295 vohinausragen (bspw. Stoßstange raußerhalb der Markierung)?
3. Wer haftet bei einem Unfall, wenn ein Radfahrer am Ladekabel hängen bleibt, welches über die weiße Fahrbahnmarkierung hinaus ganz leicht in die Fahrbahn ragt (nur 10 cm). Ladeöffnung am Fahrzeug hinten links.
4. Wer haftet, wenn ein Radfahrer am Außenspiegel hängen bleibt, der 20 am in die Fahrbabn ragt?

Vielen Dank für Eure Einschätzung!
Roman

Als Radfahrer Bordsteinkante spitz überfahren = grob fahrlässig
Es geht um [url="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7%2520U%25208%2F25&Suche=OLG%20Schweswig%20Az.%3A%207%20U%208%2F25"]OLG Schleswig, 02.04.2025 - 7 U 8/25:

Eine Radfahrerin tourt mit Leihrad am Timmendorfer Strand herum und bleibt an einer Bordsteinkante hängen, die sie im spitzen Winkel überfährt, stürzt und sich dabei schwer verletzt.

LG und OLG weisen die Schadenersatzklage gegen die Gemeinde (Verkehrssicherungspflicht) ab: Wer mit dem Fahrrad in einem spitzen Winkel über die Kante eines Bordsteins fährt, agiert grob fahrlässig.

So lange es sich um eine normale Straße mit Fahrbahn und Gehweg handelt, kann ich das Urteil nachvollziehen. In einem Artikel zum Urteil steht aber, es handele sich beim Unfallbereich um einen vbB. Radfahrer und Fußgänger dürfen die Straße in ihrer gesamten Breite nutzen, einen Gehweg und entsprechend Bordsteinkante dürfte es bei ordentlicher Planung also gar nicht geben.

Sähe in einem vbB das Urteil u.U. anders aus, gerade wenn die Bordsteinkante erst kurz vor dem Überfahren zu erkennen ist?

Modellberechnung Räumphase Rechtsabbieger nach RiLSA
Modellberechnung Räumphase Rechtsabbieger nach RiLSA



Für diese Kreuzung interessiert mich mal die amtliche Berechnung nach RiLSA für die von Westen kommenden Rechtsbbieger nach Süden in die Straße Döppersberg. Es geht nicht um Millisekunden, eher darum ob ich das Prinzip verstanden oder etwas vergessen habe.

Wir haben hier von Westen die Haltlinie, nach einem Meter fängt die 4m breite Fußgänger- gefolgt von 4m Radwegefurt an (Furt I, grün hinterlegt). Den Radius berechnet man in Mittellage der Fahrspur?

Um die Ecke haben wir erneut eine je 4m breite Furt für Rad- und Fußgänger (Furt II, gelb hinterlegt).

So wie die Ampel geschaltet ist, dürfte es legal sein, zunächst Fuß-/Radverkehr an Furt I Grün zu signalisieren,

Um die Räumphase zu berechnen, würde ich folgendermaßen vorgehen:

Berechnung der Räumphase für grüne Furt I :
===========================================

Zul. Fahrzeuglänge = 18,75 m (Gelenkbus)
+ Haltlinie 1,50 m
+ Furten 8,00 m
= Wegstrecke, bis Fz. die Furt verläßt 28,25 m
===============================================

Anzusetzende Geschwindigkeit beim Abbiegen: 20 km/h entsprechend 5,55… m/s

Zeit für 28,25 m bei 5,55… m/s = 5 Sekunden (gerundet)

Berechnung der Räumphase für gelbe Furt II:
===========================================
Zul. Fahrzeuglänge = 18,75 m (Gelenkbus)
Zurückzulegende Wegstrecke ~ 26,00 m (den Radius habe ich lediglich geschätzt)
= Wegstrecke, bis Fz. die Furt verläßt 44,75 m

Zeit für 44,75 m bei 5,55… m/s = 8 Sekunden (gerundet)

Kommt man bei amtlicher Berechnung sinngemäß auf das gleiche Ergebnis, und wo sind die Unterschiede zwischen amtlicher und meiner Modellrechnung?